Allgemein /14. Oktober 2008

Ein schöner Traum

Ein so schöner Traum. Jäh beendet wurde der schöne Traum, eingebettet von Fata Morganas des warmen Südsee-Meeres und Sonnenblumen-Feldern, durch üblen Benzingeruch unseres Familien-Fahrzeuges. Zugegeben, einen Schönheitspreis gewinnt die Kiste nicht mehr. Wenn Sie täglich mehrere Krümel-Monster plus Freunde, Gartenabfälle und Brennholz transportieren, bleibt das eben nicht aus. Dank dem netten Mitbürger, der eine Seite mit einem flinken Streich verkratzte, ist der Wert auch nicht gestiegen. Jetzt also wieder mal die Realität – brauchen wir ein neues Auto? Also habe ich mir die Alternativen angeschaut, die zur Zeit auf dem Markt für Großfamilien verfügbar sind. Ernüchternder weise muss ich feststellen, dass die für meinen Beutel geeigneten Autos noch älter und in noch mieserem Zustand sind als meine alte Gurke, für deren Zustand selbst meine Kinder mittlerweile nur noch ein mitleidiges Lächeln haben. Entschuldigung, außer meinem 2-jährigen Sohn. Der steht stolz vor dem Auto und sagt „Papa, großes Auto“.
Ich denke jetzt über eine Petition beim Bundesfamilien-Ministerium nach. Sie möchten bitte das uns zustehende Kindergeld per direktem Transfer bei der Auto-Industrie abgeben. Damit spart sich die Industrie teure Werbung, weil wir Familien dann einfach ein (billigeres) Auto kaufen müssten bei gleichbleibender Qualität.
Das Ergebnis meiner Petition kann ich ja ganz in Ruhe abwarten, denn unsere Rostschüssel bleibt wohl oder übel noch ein paar Jahre bei uns.