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		<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 14:30:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Mitmachen und Karten für die &quot;Kinderwoche&quot; im Hessenpark gewinnen!</title>
			<link>http://www.taunus4family.de/taunus4family/artikel/mitmachen-und-karten-fuer-die-kinderwoche-im-hessenpark-gewinnen.html</link>
			<description>Auf über 60 Hektar Freifläche und in über 100 Originalgebäuden bietet das Freillichtmuseum...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Für seine jungen Besucher bietet das Freilichtmuseum mehrmals im Jahr spezielle Veranstaltungen an, die ebenso unterhaltsam wie lehrreich sind – auch für die Eltern. Durch Vorführungen, Ausstellungen, Vorträge und viele Aktionen zum Mitmachen wird auf anschauliche Weise Wissen zu den Themengebieten vermittelt, ohne dass der Spaß zu kurz kommt.</div>
<div>Traditionell findet im Freilichtmuseum Hessenpark in der letzten Woche der Hessischen Schulferien die große Kinderwoche statt.&nbsp;Langeweile hat in der letzten Ferienwoche nun wirklich keine Chance. Zumindest für alle Kinder, die in dieser Zeit in den Hessenpark gehen.&nbsp;
Sieben Tage lang dreht sich alles um die kleinen Museumsbesucher. Bei zahlreichen Mitmachaktionen und Vorführungen können Kinder das historische Landleben auf unterschiedliche Weise selbst entdecken. Arbeiten, die für die Großeltern noch selbstverständlich waren, können an vielen Stationen ausprobiert werden. Dass der Spaß dabei immer im Vordergrund steht, versteht sich von selbst.
Die kostenfreien Mitmach-Aktionen finden jeweils von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr statt. Nur der Museumseintritt muss bezahlt werden.&nbsp;</div>
<div><div><br /><b>taunus4family und der Hessenpark laden Dich zur &quot;Kinderwoche&quot; in den Hessenpark ein. &nbsp;Möchtest Du auch dabei sein?</b>
Die ersten Einsender mit der richtigen Antwort auf unsere Preisfrage erhalten je eine Familienkarte (max. 2 Erwachsene mit max. 4 Kindern bis 15 Jahre) &nbsp;für das Ereignis. Viel Glück!
<h2>Preisfrage für das Gewinnspiel &quot;Kinderwoche&quot; im Hessenpark</h2>
Beantworte einfach folgende Frage:
Wie viele historische Gebäude gibt es im Freilichtmuseum Hessenpark zu bestaunen?
<ul><li><ul><li>35</li></ul><ul><li>100</li></ul><ul><li>61</li></ul></li></ul>
Schick uns Deine Antwort per E-Mail unter dem Stichwort &quot;Kinderwoche&quot; an&nbsp;info@taunus4family.de&nbsp;. Bitte vergiss nicht, Deinen vollständigen Namen sowie Adresse anzugeben.&nbsp;

Im Frühjahr 2010 wurde der Hartig-Walderlebnispfade neu eröffnet. Der Walderlebnispfad &nbsp;wird als Rundweg durch den westlichen Teil des Freilichtmuseums führen. Bei ca. 2 km Lauflänge hat er insgesamt 12 Stationen. Auf dem Hartig-Walderlebnispfad lernen kleine und große Museumsbesucher, wie der Wald früher genutzt wurde. Was auf den Schautafeln erklärt wird kann anhand verschiedener Mitmachstationen gleich ausprobiert oder überprüft werden. Mit dem neuen Walderlebnispfad wird ein spielerischer Umgang mit den Elementen nachhaltiger Forstwirtschaft gefördert. Beispiele für diese Mitmachstationen sind die Messung von liegendem Holz, Holzstapel zum Umsetzen, Holzartenpuzzle, Riechorgel oder Holzxylophon. Anlässlich der Eröffnung dürfen sich die Museumsbesucher über ein Rahmenprogramm freuen, dass rund um einige der Stationen des Walderlebnispfades stattfindet. So kann man sich beispielsweise über Tiere und Tierspuren informieren oder mit einer Drummsäge Scheibchen von einem Baumstamm absägen.
Ebenfalls neu ist die Eröffnung der Dauerausstellung im Obergeschoss des Hauses aus Ahlbach (&quot;Posthaus&quot;) im Februar 2011. Unter dem Titel &quot;Und ab geht die Post&quot; bekommen die Besucher einen Einblick in 200 Jahre Nachrichtenübermittlung. Am 10. April 2011 stand die Eröffnung des Bienenhauses aus Mammolshain auf dem Programm, das eine Dauerausstellung zur Kulturgeschichte der Imkerei beherbergigt. Die Sonderausstellung &quot;Süße Verlockung. Von Zucker, Schokolade und anderen Genüssen&quot; hat am 1. Mail 2011 ihre Pforten geöffnet.
Freilichtmuseum Hessenpark GmbH, Laubweg 5, 61267 Neu-Anspach/Taunus, Tel. 06081 5880, Mail: service@hessenpark.de , www.hessenpark.de&nbsp;
Öffnungszeiten März - Oktober: Das Freilichtmuseum und die Häuser sind täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, Einlass ist bis 17 Uhr.
Eintritt: Erwachsene: € 6,-; Kinder ab 6 Jahre: € 2,70; Familie: € 12,-&nbsp;
Für jedes Alter geeignet.</div>

</div>]]></content:encoded>
			<category>Gewinnspiel</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 14:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Papa und der Biberschwanz – oder wie der Sohn aus dem Bau kam</title>
			<link>http://www.taunus4family.de/taunus4family/artikel/papa-und-der-biberschwanz-oder-wie-der-sohn-aus-dem-bau-kam.html</link>
			<description>Neulich begab es sich, es war im April des Jahres 2012 und das Wetter war nicht schön, dass meine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Man muss wissen, bei schlechtem Wetter mache ich lieber andere Dinge als mit den Kindern auf den Spielplatz zu gehen, und das, worüber meine bessere Hälfte jetzt sprach, war in meinen Augen ein Spielplatz. „Nein, das ist kein Spielplatz, sondern ein Biber-Bau!“ So belehrt konnte ich nicht mehr „nein“ sagen, verwarf den Besuch im kuscheligen Möbelhaus mit etwas entspanntem Probeschlafen in der Matratzenabteilung nach der harten Arbeitswoche und startete den Motor.&nbsp;</div>
<div></div>
<div>Unglaublich – meine Mustergattin brauchte mich nicht mehr zu überzeugen – wir waren noch nicht ganz auf dem 5.000 qm großen Gelände, als meine beiden Kleinen schon Stockbrot am Lagerfeuer kokelten und ich in Gedanken abends die schnieke rosa Jacke meiner Kleinen von der Asche befreite – der Rauch zog wunderbar in meine Haare wie früher bei den Pfadfindern. Ich fühlte mich gleich ein bißchen jünger. Während die Kleinen ihren pyromanischen Trieb ausleben durften und für den Rest des sensationellen Angebotes keine Zeit mehr bleiben würde, schauten meine liebe Frau und ich uns um. Sie war von dem Abenteuer-Flohmarkt an diesem Tage angetan, Open-Air-Shopping, während mir hinter dem wilden (!!) Tulpenfeld der Häuslebauer-Spielplatz ins Auge stach. So etwas hatte ich als Kind erleben dürfen in meiner Heimatstadt, damals noch Dorf. Die Kinder ab sechs Jahre dürfen da nach einer streng reglementierten Bau-Ordnung einen „Bauplatz“ erwerben und sich nach dreimaliger Anleitung ein Haus aus Holz bauen. So richtig mit Hammer und Nägeln und Brettern und wahrscheinlich auch einem den Lernerfolg steigernden Schlag auf den Daumen. Gehört dazu. Das Haus statisch geprüft natürlich durch die beiden Betreuer Herr Joenke und Herr Berninger – die zu den Kindern einfach nur lieb sind. Ich war hin und weg und wollte am liebsten gleich ein Haus bauen, wurde aber mit „zu alt“ beschieden. Na ja … werde wohl meine Kinder davon überzeugen müssen, wieder dort hin zu kommen – es lohnt sich!&nbsp;</div>
<div></div>
<div>Die Überzeugung war übrigens kein Problem – erst wollten sie nicht gehen, und als wir dann im Auto saßen, die Klamotten voller Abenteuer-Gerüche, fragten sie, ob wir morgen wieder hin könnten. Vielleicht nicht morgen, aber nächste Woche. Dann nehmen wir auch die große Schwester mit – auch für dreizehnjährige Puber-Tiere ist auf dem Platz noch herrlich viel zu entdecken. Vielleicht muss ich sie auch nicht wie meinen unwilligen Sohn aus dem Biberbau zerren. Ach ja, da es dann kräftig regnete, erklärte meine liebe Frau den Besuch des Möbelhauses als Abschluss unserer Tour zum genehmigten Tagesordnungspunkt. Und die rosa Jacke war nach einem Sturz in eine Matsch-Kuhle nicht mehr rosa. So etwas zieht man ja auch nicht auf einem Abenteuerplatz an.&nbsp;</div>
<div></div>
<div>Anmerkung: Normalerweise mache ich keine Werbung – aber bei dem <link http://www.biberbau-biebrich.de/ _blank external-link-new-window "Biberbau Wiesbaden">Biberbau</link>&nbsp; in Wiesbaden handelt es sich um eine wirklich tolle gemeinnützige Einrichtung, die dringend Unterstützung braucht. Ob durch edle Spender, wie den ursprünglichen Stifter Knettenbrecht, denn die Fördermittel sind wie überall knapp, oder durch Praktikanten, die für ihre Studiengänge ein Praktika in den Bereichen Sozialwesen, Diplom Pädagogik, Lehramt, Psychologie und Erziehung benötigen und hier bescheinigt bekommen oder durch Besucher der Anlage, die einen Kuchen essen und Kaffee trinken im Rahmen einer der vielen Veranstaltungen. Oder wie durch uns, die für Biberbau in der nächsten Zeit eine Benefiz-Lesung aus unserem Buch „Mein Leben als Familienvater“ veranstalten werden. Vielleicht möchten Sie, liebe Leser, ja dabei sein? Schauen Sie auf den Veranstaltungskalender vom&nbsp;<link http://www.biberbau-biebrich.de/kalender.php _blank external-link-new-window "Veranstaltungskalender Biberbau Wiesbaden">Biberbau&nbsp;</link>oder bei <link http://www.taunus4family.de>www.taunus4family.de</link>&nbsp;. 
<h5>Viel Spaß! Und – schlechtes Wetter gibt es nicht. Nur falsche Kleidung!&nbsp;</h5></div>
<div>
Die Kinder- und Jugendfarm&nbsp;Biberbau in&nbsp;Wiesbaden, 5.000 qm Lernfläche in der Kombination von ökologisch orientiertem und bauernhofnahmen Erleben, ist von UNESCO ausgezeichnet als offizielles Projekt der Weltdekade 2010/2011 und 2012/2013, in Deutschland leider einmalig aber multiplikationswürdig. Neben Ferienbetreuung und Lernseminaren ist das Angebot ergänzt in den Bereichen Fortbildung, Cooperate Social Responsibility (CSR)und Vernetzung. Als Präventiveinrichtung ist es dem Biberbau durch sein enorm breit gefächtertes Publikum wie kaum einer Einrichtung möglich, Kinder und Familie zu fördern und zu unterstützen. Seit der Entstehung im Mai 2008 haben bislang mehr als 36.000 Menschen den Biberbau lieben gelernt. Ein Beispiel, das Schule machen sollte.</div>
<div><h4>Slogan des Biberaus: Lernen durch Tun.&nbsp;</h4></div>
<div>Schirmherrin ist Frau Dr. Kristina Schröder, Bundesfamilienministerin. Empfohlen durch Radio HR3.&nbsp;</div>
<div></div>
<h5>So – noch Fragen? Hinfahren!</h5>

Projektleitung Biberbau,&nbsp;Thomas Berninger und Jens Joehnke.&nbsp;Sauerwiesweg 4,&nbsp;65187 Wiesbaden,&nbsp;Tel. &amp; Fax: 0611 2055242,&nbsp;Mobil: 0160 8215513 (Telefonzeiten: Mo. bis Fr. 9:30 bis 18:00 Uhr), eMail: <link mailto:team@biberbau-biebrich.de>team@biberbau-biebrich.de</link>

]]></content:encoded>
			<category>Blogartikel</category>
			
			<author>info@taunus4family.de</author>
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 09:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kinderfilme, Klappe „die Vierte“</title>
			<link>http://www.taunus4family.de/taunus4family/artikel/kinderfilme-klappe-die-vierte.html</link>
			<description>Neulich unterhielt ich mich im Kindergarten mit einer, nehmen Sie es mir bitte nicht übel,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Natürlich lobte ich sowohl Film als auch die Tatsache des gemeinsamen Genusses, ist es doch bekannt, dass Eltern ihren Kindern bei dem Konsum von Film und TV Gesellschaft leisten sollen. Was ich mich nicht traute zu bekunden war, dass ich Bambi hasse. Nicht, weil der Film mich nicht anspricht, sondern weil ich ihn gefühlte 5.000 Mal geschaut habe in den letzten zehn Jahren. Neben Bambi ist die Liste noch lang, ich empfinde Mißlaune bei allen Produktionen von Astrid Lindgren, Peter und der Wolf, Peter Pan, Peterchen´s Mondfahrt und bei sämtlichen Folgen von KiKa (für diejenigen von Ihnen, die in dieses Genre erst noch hineinwachsen: KiKa ist eine sehr gute Produktion im Deutschen Fernsehen und erlaubt anderen Eltern 45 Minuten Auszeit). 
Wenn Sie irgendwann einmal bei vier Kindern alle Folgen von allen Kinderfilmen unzählige Male mit „genossen“ haben, und bei dem leisesten Versuch, sich zu entfernen und etwas anderes zu machen, ein weinendes Kind auf dem Sofa sitzen haben, werden Sie mich verstehen.
Meiner besten Ehefrau von allen gelingt das Entfernen jedoch einfach. Sie hat immer viel zu tun und für die Sendungen keine Zeit. Seltsamerweise weint bei ihr auch kein Kind, wenn sie nicht sitzen bleibt. „Mama kommt gleich wieder“ wirkt tatsächlich überzeugend. „Papa kommt gleich wieder“ =&gt; Heul-Attacke. Da soll mal einer schlau draus werden. Mein Opa hatte es damals übrigens leichter – es gab noch kein Fernsehen. Das nur mal so am Rande.
Spannend ist auch der Moment, wenn das Fernsehen vorbei ist. Hier hat sich bei den Kindern tatsächlich ein Unterschied bemerkbar gemacht. Die älteste Tochter hatte als kleines Kind rechteckige Augen, denn das TV auszumachen wäre ihr nicht in den Sinn gekommen. Heute, eine hübsche junge Frau von fast 17 Jahren, weiß sie natürlich die Qualität der Sendungen und die Priorität der Schule besser einzuordnen, und außerdem gibt es ja noch Facebook und TV auf dem Computer. Die zweitälteste Tochter weiß zwar in der Regel, wann Filme anfangen und überzeugt auch mit Hundeblick, dass diese Sendung ihr Leben intensiv beeinflussen wird und deshalb geschaut werden muss, bei ihr hapert es aber mit dem Ende. Das ist fließend mit der nächsten Sendung und der nächsten und der nächsten … ich habe ihr kürzlich das Kabel gekappt. Wirkt Wunder.
Die beiden Kleinen streiten sich jedoch, es beeindruckt mich immer wieder, wer auf den AUSSCHALT-Knopf drücken darf. AUSSCHALTEN!!! Direkt, wenn die Sendung vorbei ist.
Ein Schelm, wer Schlechtes denkt – vielleicht wollen sie einfach danach nur wieder zu uns? Ich habe mich nämlich eben mal kurz heimlich entfernt, um diese Zeilen zu schreiben. Oh – sie kommen J. Übrigens – es soll bald ein neues Remake von Peter Pan kommen. Mein Kleiner liebt Peter Pan – vielleicht schaue ich mir es EINMAL an.]]></content:encoded>
			<category>Blogartikel</category>
			
			<author>info@taunus4family.de</author>
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 17:05:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Berufswahl, ein schwieriges Kapitel</title>
			<link>http://www.taunus4family.de/taunus4family/artikel/berufswahl-ein-schwieriges-kapitel.html</link>
			<description>Als Familienvater ist eine der wichtigen Aufgaben, dem anvertrauten Kinde ein guter Beistand und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Er hatte aber etwas gegen meine Idee, Stunt-Man zu werden, ebenso wenig begeistert war er über Tauchlehrer. Ich nehme an, dies lag aber mehr daran, dass er bei beiden Berufen wenig mitmachen hätte können. Stunt-Man ist einsam und Wasser war nicht seins. 
Heute stehe ich in der gleichen Verantwortung wie einst mein Vater zu uns Kindern, und ich sage Ihnen, das ist nicht leicht! Es fängt schon an, wenn sie klein sind – unsere Älteste wollte seinerzeit weder Prinzessin noch Ballerina werden, und heute weiß sie eher gar nicht, was sie werden soll, denn das Leben ist so groß. <br /><br />Die zweitälteste wollte früher Tierärztin werden, dafür müssen wir aber noch kräftig an den Noten schrauben, im Moment langen die eher für die andere Seite der Käfigtür. <br /><br />Unser Kleiner ist gestraft mit ungemeiner Phantasie, jeden Tag findet er einen neuen Beruf, und mich fragt er ständig, was ich alles bin. Aus seiner Sicht sind alle meine Tätigkeiten (siehe den Beitrag „was habe ich falsch gemacht“) ein Beruf, also bin ich Holzfäller, Automechaniker, Kinderbetreuung, Koch, Gärtner, Arzt, Krankenschwester, Polizist, Dieb, Büttenredner, Schriftsteller, Rennfahrer, Testpilot und Bundespapa.
Das Potpourri überfordert ihn natürlich sehr, auch die Kleine weiß überhaupt nicht, was sie werden soll. Vielleicht Regenwurm-Pflegerin, das macht sie jedenfalls gerne.
Mein Sohnemann konfrontierte mich gestern mit seinem neuesten Berufswunsch: er will Würstchen-Forscher werden. Immerhin, er weiß schon mal was. Das entlastet mich als Berufsberatung. 
]]></content:encoded>
			<category>Blogartikel</category>
			
			<author>info@taunus4family.de</author>
			<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 16:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Was habe ich falsch gemacht? </title>
			<link>http://www.taunus4family.de/taunus4family/artikel/was-habe-ich-falsch-gemacht.html</link>
			<description>Als guter Vater und brillianter Ehe-Muster-Gatte lese ich der gesamten mir anvertrauten Meute...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Also bei mir, sage ich Ihnen, bei mir kann sich niemand beschweren, sie sei „Alleinerziehend mit Mann“ (ein Erfolgsroman, frisch erschienen – wenn ich mir die Kommentare der betroffenen Frauen bei Facebook durchlese, stelle ich mir die Frage, was ich falsch mache) – ich bin alleinerziehend mit Frau! <br /><br />Wobei, bitte nicht falsch verstehen, meine beste Ehefrau von allen ebenfalls rund um die Uhr schuftet, kocht, haushaltet, allen die Wünsche von den Lippen abliest und einkauft. Wir befinden uns eher in einer Art unausgesprochenem Wettbewerb, wer zuerst vom Hocker fällt. Ich denke, das passiert gleichzeitig. 
Jedenfalls, was ich Ihnen eigentlich erzählen wollte, ist das Rollenbild, was ich zu vermitteln versuche: arbeiten, um das Geld für den gefüllten Kühlschrank zu verdienen. Den leeren Kühlschrank auswischen und befüllen. Die Umgebung des Kühlschrankes aufwischen. Die Umgebung der Umgebung aufwischen. Die Umgebung der Umgebung der Umgebung aufwischen … beliebig erweiterbar, Rollenbild klassisch wäre dies die Aufgabe der Casalinga, hier bin ich mit eingebunden. Gleichermaßen sehen meine Kinder mich aber auch auf dem Dach balancieren bei dem Versuch, die Regenrinne zu reinigen. Sie erwischen mich bei Reparaturen am Kinderfahrrad, Autowäsche, Gartenarbeiten mit schwerem Gerät. Also als androgyne Persönlichkeit. Wohl bekomm´s der Erziehung, müßte man denken. Aber weit gefehlt: ich kann für mein nächstes Leben nur hoffen, dass ich alles anders mache. Die älteren Kinder schauen gelangweilt zu, wenn ich mich mit „Männerarbeit“ abrackere, die kleineren können noch nicht helfen. Wenn ich mich mit „Frauenarbeit“ beschäftige, nehme ich den älteren Mädels die Arbeit weg und sie langweilen sich auf dem Sofa.
Heute war ich mit den Kleinen bei uns auf der Ritterburg, wir haben uns die alten Verliese angeschaut. Eines davon war früher als Viehstall benutzt, so sagt uns das Schild. Ich versuche meine Kleinen in die Welt des Mittelalters zu entführen und doziere interaktiv, wofür dieses Gewölbe wohl gewesen sein könnte. „Für die Tiere und die Frauen, die nähen“, meint mein Sohnemann. Das hat er nicht von mir, ich schwöre es Ihnen! Auch nicht, dass er bei einer Pause auf einer Parkbank der kleinen Schwester den Sitzplatz mit den Worten „dass hier ist die Männerbank“ verweigert. Ich muss mal mit Herrn K., seinem Erzieher aus der KiTa sprechen …]]></content:encoded>
			<category>Blogartikel</category>
			
			<author>info@taunus4family.de</author>
			<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 18:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fastenzeit</title>
			<link>http://www.taunus4family.de/taunus4family/artikel/fastenzeit.html</link>
			<description>„Morgen“ nennt man den Tag, an dem die meisten Fastenkuren beginnen.
Gustav Knuth, 1901 – 1987,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[der Völlerei im Advent, Weihnacht, Silvester, kalten Tagen und zum Schluss die Krapfen am Karneval sind unschlagbar ein Argument für eine mehrwöchige Pause. Ich schlage sogar vor, ärztlichen Rat dazu zu erteilen: wer nicht Mitglied einer Kirche ist, soll dennoch diese Phase mit durch stehen, denn sie tut gut. Und übrigens sollte dieser Rat auch für Mitglieder einer Kirche jährlich wiederholt werden.
Dummerweise feierte am Aschermittwoch unsere zweitälteste Tochter ihren Geburtstag, was mein Programm sogleich um einen Tag gedanklich verschob. Gedanklich, wohlgemerkt, denn als ich von der Arbeit nach Hause kam, war der Kuchen bereits im Himmel und alle gemästet. So wollte ich es ja auch, zumindest hatte ich das bekundet. Der nächste Tag war hart, denn alle um mich herum wollten weiter ihren Süßkram, aber bei mir siegte die Tapferkeit. Nun begibt es sich wie jedes Jahr, dass meine beste Ehefrau von allen zwei Tage nach unserer zweitältesten Tochter jährt und damit ein weiteres Fest ansteht, welches harte Askese in Frage stellt. Also, eine Ausnahme musste her. Ich erteilte mir Absolution und trank abends sogar ein alkoholfreies Weizenbier. Liebe Industrie, es tut mir leid – das ist einfach nicht lecker. Erfindet mal ein „Männergetränk“ ohne Alkohol, welches auch schmeckt!
Danach waren zwei Tage harte Askese möglich, sogar die von den Kleinen vorgelutschten Bonbons konnte ich dankend ablehnen, auch wenn sie von dieser Zurückweisung bestimmt einen frühkindlichen Spätschaden davon getragen haben. Schon am Abend des zweiten Tages aber war das gute Gefühl wieder perdu, ich hatte vergessen, die geplante Feuerzangenbowle mit netten Freunden auf die Zeit vor Aschermittwoch zu legen. Nun saßen wir also bei ALKOHOL MIT ZUCKER - welch Gefühl auf der Zunge und welch Last auf meiner zwiegespaltenen Seele.
Die nächste Woche war einfach – ich stürzte mich in die Arbeit, bekam einen Magen-Darm-Infekt und konnte damit kaum an irgendeinem gesellschaftlichen Treffen teilnehmen. Eine Verabredung mit Freunden in einem netten Restaurant in der folgenden Woche verbrachte ich fleischlos, auch das ist Bestandteil einer Fastenzeit (und generell auch nicht verkehrt). Es war allerdings nicht nett von den Freunden, mich auf den hohen Fettgehalt in der vegetarischen Pizza mit doppelt Käse und Mozzarella hinzuweisen – lasst das bitte künftig, Ihr seht doch, wie schwer die Fastenzeit sowieso schon ist.
In der Woche vier, mindestens zwei Tierleben geschont, die Leber entgiftet und der Konditorei keinen Besuch abgestattet, dafür aber im Berufsleben mit Vollgas an allen Fronten, war die bis Karneval insgesamt ausgeglichen gute Laune schon auf einen sehr niedrigen Stand gesunken. Soll mir mal einer sagen, Süßes und Suff hätten keine positive Auswirkung! Ich schlafe nicht mehr durch, da der Alkohol fehlt und jetzt jedes Kindergeschrei nachts an mein Ohr dringt. Meine beste Ehefrau von allen, unbeirrt von meiner Enthaltsamkeit, schüttet sich abends heimlich was in ihren Kakao und schläft prima. Dazu noch ein grassierender Virus in unserer Familie, der uns seit zwei Wochen Wäsche wechseln lässt, Besuch vom Vater bei seiner Tochter bei uns zu Hause zwecks Diskussion der schlechten Zeugnisnoten und einem Gefecht mit den Großeltern zum Thema Einbringung in die Erziehung, damit war meine Laune hin. Kurzum, ich platzte abends in das allgemeine Chaos, Geschrei und Unordnung und ließ den verbalen Morgenstern kreisen.
Mea maxima culpa, ich bin auch nur ein Mensch! So geschehen am Donnerstag der vierten Woche Fastenzeit. Heute, am Freitag, nach Einkehr und Besinnung, habe ich mir einen Schokoladen-Muffin gegönnt. Ich glaube, meine Familie hat mehr von mir mit einem kleinen Bauch und guter Laune als von einem asketischen Irren mit einem Morgenstern und guter Figur. Daran kann ich ja übermorgen wieder etwas arbeiten. Ich werde berichten J.
]]></content:encoded>
			<category>Blogartikel</category>
			
			<author>info@taunus4family.de</author>
			<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 19:53:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Was wir essen</title>
			<link>http://www.taunus4family.de/taunus4family/artikel/was-wir-essen.html</link>
			<description>Von der „Neuen Welt“ haben uns in den vergangenen Jahrzehnten viele Errungenschaften erreicht,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Bewusstsein für hochwertige Lebendmittel steigt allerdings. Knapp 60 Prozent der Deutschen sind bereit, für gute Lebensmittel mehr Geld auszugeben, als für qualitativ weniger hochwertige Speisen und Getränke. Die Zahl der Schnäppchenjäger sinkt dagegen, wenn es ums Essen geht.&nbsp;<br /> <br /> Das hat die GfK Marktforschung ermittelt. Knapp 60 Prozent gaben in einer Umfrage an, dass sie für hochwertige Lebensmittel einen höheren Preis akzeptieren als für weniger qualitative Speisen und Getränke. In einer 2010 veröffentlichten Umfrage waren es noch rund 55 Prozent gewesen.&nbsp;
Wer einmal den Film „Unser täglich Brot“ oder „We feed the „World“ gesehen hat, ändert nicht unbedingt seine Ess-Gewohnheiten. Schon aus finanziellen Gründen ist es vielen Bürgern verwehrt, ausschließlich Bio-Produkte zu verzehren. Aber Filme wie oben genannter oder „Fast Food Nation“&nbsp; und jetzt auf der Berlinale aktuell „Food Inc.“ von Robert Kenner machen uns klar, dass wir so nicht weiter machen können. Irgendwie will jeder etwas ändern, aber nicht bei sich selbst. Das trifft natürlich nicht nur auf das Essen zu. Nahrungsmittelskandale sind mittlerweile nicht mehr zu zählen, Gammelfleisch, jetzt in USA mal die Erdnußbutter als Salmonellen-Träger. Überall regiert die Gier nach mehr Gewinn. Aber was regiert den Gierigen? Wir!
Wir sind diejenigen, die jeden Tag in der Kantine für wenig Geld ein großes Schnitzel wollen. Wir akzeptieren, dass Fleisch billiger ist als eine Tüte frischer Äpfel oder Südfrüchte. Wir kaufen Obst, dessen Wurzeln niemals in einer Erdscholle gesteckt haben, sondern nur aus Substraten gezüchtet ist. Wir stopfen uns an der Wurstbude kritiklos die Billig-Nahrung rein.
Wir müssen wach werden – haben Sie einmal eine Hühnerzucht gesehen? Haben Sie einmal einen Schlachtbetrieb bewusst wahr genommen? Was legen Sie Ihren Kindern morgens auf das Butterbrot? Und wie argumentieren Sie, wenn Ihre Kinder meckern, dass die Cornflakes doch gesund seien, Sie es aber besser wissen. (Werbung wirkt stärker als die Detailbeschreibung auf dem Etikett, ein namhafter Weltkonzern wurde kürzlich für das schlechteste Produkt mit der besten Werbung „geehrt“ )&nbsp; Halten Sie tapfer durch?&nbsp; 
Mit älteren Kindern lohnt es durchaus, einen der genannten Filme zu schauen. Das wirkt Wunder, auch wenn der Brechreiz droht. Aber am wichtigsten dürfte es sein, das eigene Verhalten zu überprüfen. Muß ich mir wirklich den Teller voll laden? Die Bilder von All-Inclusive-Club-Anlagen mit Wegwerf-Mentalität sollten auch zu Hause abschrecken. Es ist uns vieles abhanden gekommen in der Überfluß-Gesellschaft. Nutzen wir die allgemeine Krise auch zum Umbruch in unserem Denken – weniger, aber gesünder essen.<br /><br />
<h3>Wir werden nicht verhungern. Und unseren Kindern vielleicht eine gesündere Erde hinterlassen.</h3>


]]></content:encoded>
			<category>Blogartikel</category>
			
			<author>info@taunus4family.de</author>
			<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 14:24:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Papa goes Facebook</title>
			<link>http://www.taunus4family.de/taunus4family/artikel/papa-goes-facebook.html</link>
			<description>Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.</div>
<div>Sokrates, griechischer Philosoph (um 469 vChr - 399 vChr).
Auch wenn Sie es mir nicht glauben wollen, Sokrates soll dies schon vor 2.413 Jahren gesagt haben. Oder irgendwann davor, aber nicht vor 469 v.Chr.
Heutzutage ist der Vorwurf unverändert, so scheint mir. Nur die Mittel ändern sich drastisch, die Jugendlichen benutzen die Straßenbahn und trinken Dosenbier in unserem Kurpark. Was bekanntlich aber mit dem mangelndem Beschäftigungsprogramm der Stadt zu tun hat. Also ist die Jugend unschuldig. Soweit dazu. 
Aber woher soll man(n) als guter Vater überhaupt wissen, was die Jugend so treibt? „Papa, ich übernachte bei der Soundso und wir gehen nicht weg“, flötete einst unsere damals vierzehnjährige Tochter. Wir als gutgläubige Eltern staunten nicht schlecht, als wir dann die Soundso und unsere Tochter, errötend, mit einem Kuchen abends um 21 Uhr auf der Fußgängerzone erwischten. Mit Jungs, wohlgemerkt.
Heutzutage verabreden die jungen Menschen sich, ich berichtete in meinem ersten Buch darüber, via Facebook. Manchmal funktioniert das mit den Einladungen nicht ganz, dann stehen tausende ungewollte Gäste vor dem Haus und wollen auch Geburtstag feiern. Das ist aber ein anderes Kapitel.
Wir als gute Väter aber wollen einfach auch bei Facebook sein und dann könnte man ja mal schauen, was das Töchterchen so treibt (neudeutsch: „Postet“). Also habe ich mich ganz locker über alle innere Schranken hinweg angemeldet und prostituiere jetzt mein Inneres an mir völlig unbekannte Menschen. Und mache brav eine „Freundschaftsanfrage“ an meine Tochter.
Und dann? Freundschaftsanfrage abgelehnt!
Naja, nichts zu machen. Aber immerhin habe ich hier bei Facebook jetzt viele Freunde in meinem Alter gefunden. Aus Ländern, in die ich nie reisen würde, kommen Freundschaftsanfragen. Ach ist das spannend … die Kinder schreien nach Nahrung, aber ich muss noch eben kurz eine Freundschaftsanfrage beantworten, aus Ungurukukuuaiii … wo auch immer das ist. 
Übrigens, bei dem Lehrer unserer Tochter hat die ganze Klasse an seiner Freundschaftsanfrage notgedrungen teilgenommen – mir fehlt aber das Druckmittel der schlechten Noten.&nbsp;
</div>]]></content:encoded>
			<category>Blogartikel</category>
			
			<author>info@taunus4family.de</author>
			<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 20:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Von überfüllten Wäschesäcken und Haustieren</title>
			<link>http://www.taunus4family.de/taunus4family/artikel/von-ueberfuellten-waeschesaecken-und-haustieren.html</link>
			<description>So begab es sich zum dritten Male in unserer großen Familie, dass ein Kind heranwuchs und den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[So vergingen Tage und Wochen, immer wieder tauchte mein kleiner Sohnemann, bald sechs Jahre alt, vor mir auf und äußerte sein Verlangen. Wir haben ja alles durch außer Hund,Katze und Krokodil, also sind die Wünsche klar auf diese drei Gattungen Tier konzentriert.
In unserem kleinen Ort wohnt eine alte Dame, seit Jahren führt sie ihren Fiffi stündlich Gassi, genau an unserer Straße entlang. Seit kurzem geht die alte Dame aber einsam die Straße entlang, die Hand noch so, als halte sie die Leine, aber eben ohne Hund. Wer weiß, was dem Tier geschehen ist, mir tut die Dame jetzt sehr leid so wie mir vorher der Hund.
Während einer Autofahrt sprachen meine zweitälteste Tochter, die gerade wieder den gesamten Inhalt ihres Kleiderschrankes die Treppe hinunter zur Waschmaschine gewuchtet hatte und jetzt eine Woche warten muss, bis sie wieder was zum Anziehen hat, über den Hund, die Dame und das Gassi-gehen. Sie wartete mit der wichtigen Information auf, dass die alte Dame auch schon des nächtens mit dem Hund bei ihrer Streife um den Block beobachtet wurde.
Mein Sohnemann, ich bewundere die Abstraktionsfähigkeit, kommentierte kurz danach: „Papa, dann können wir kein Haustier haben! Wir wollen ja nachts schlafen!“
Glück gehabt … bis Kind Nr. 4 mit dem Wunsch antritt. Schau´n wir mal J
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			<category>Blogartikel</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 08:47:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Bad-Hair-Family-Day</title>
			<link>http://www.taunus4family.de/taunus4family/artikel/bad-hair-family-day.html</link>
			<description>Über den Bad-Hair-Day habe ich in früheren Jahren schon mal ausführlich berichtet, unverändert...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Aber mitnichten – der Dorf-Friseur muss immer ran, Zeit ist eben knapp. Wenn man(n) so wie ich mit vier Frauen in unterschiedlichen Altersgruppen zwischen erster Haarspange, erster Zahnspange und erstem Grau zusammen lebt, ist das Leben trotz zweier Bäder manches Mal ein Albtraum. <br /> <br /> Meine bessere Hälfte zum Beispiel benötigt zum Bekämpfen des Verfalls mit einem Föhn durchaus dreißig Minuten, zum Glück nicht täglich. Von der beginnenden ersten Zahnspange werden dann durchweg Klopf- und Trommelgeräusche an der Badezimmertür erzeugt, denn Mama sperrt sich bei dieser geheimen Mission selbstverständlich weg. Wenn dann die Türe aufgeht, kommt eine blendend aussehende Mustergattin zum Vorschein, die Tür schließt sich und die Föhngeräusche nehmen erneuten Anlauf, dieses Mal mit der ersten Zahnspange. Diese braucht zwar nicht dreißig Minuten, aber dafür wird ein Getöse veranstaltet, welches mich erneut von meiner gepflegten Literatur aufblicken lässt. Wahrscheinlich wird gerade Blutzoll verlangt für die Herausgabe des Föhns. 
Zu gleicher Zeit in dem Bad darunter … in der Badewanne sitzt in der Unterzahl der männlichen Bewohner unseres Hauses mein kleiner Sohn mit der kleinen Dame, die unentwegt nach ihrer Haarklammer plärrt. Diese hat sie wo auch immer verloren, vielleicht in dem grau-braunen Wasser. Nun, nach dem Bad, die obere Badezimmer-Tür ist mittlerweile geöffnet, entbrennt eine harte Frauen-Diskussion um die Frisuren.
Mama ist schön, zweifelsohne. Tochter ist da grundsätzlich anderer Meinung (am besten vertreten wir von vornherein strategisch eine andere Meinung, dann stimmt sie vielleicht aus Versehen pubertär einfach unserer wirklichen Gesinnung mal zu – ich werde es ausprobieren, auf den Merkzettel für Pädagogik schreiben!)
Tochter ist aber auch schön, zumindest hat sie jetzt viel Zeit darauf verwendet, die glatten Haare in erste Wellen zu verwandeln. Und dann kommt die drei-jährige dazu, die auch eine eigene Meinung vertritt! „Mama, meine Haaaaaareeeee“ plärrt sie durch´s Haus, weil ihre Haarspitzen ungebändigt in Ermangelung der besagten Klammer in die Augen fallen. Ein Haar-Problem höchsten Grades!
Zum Glück (nur in diesem Fall natürlich) ist die älteste Tochter zur Zeit nicht da – dann wären alle Bäder geschlossen gewesen, Bad-Bad-Day sozusagen …
(ausgesprochen: Bäd-Bad-Däi).]]></content:encoded>
			<category>Blogartikel</category>
			
			<author>info@taunus4family.de</author>
			<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 19:27:00 +0100</pubDate>
			
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