taunus4family - Das Familienportal aus dem Taunus

Newsletter Mai 2011

In dieser Ausgabe lesen Sie: 

  • Gewinnspiel mit taunus4family
  • Hilfe bei Lernschwierigkeiten
  • Modellprojekt für Alleinerziehende
  • Schröder will Adoption erleichtern
  • Mangelnde Akzeptanz für das Hartz-IV-Bildungspaket
  • Geschäftsmodell Kindergarten
  • Reform der Lehrerausbildung an der Goethe Universität
  • Gut zu wissen!
  • Highlights aus unserem aktuellen taunus4family Terminkalender

Aktuelle Infos für Familien aus dem Taunus

Sollten Sie Kritik oder Anregungen haben, freuen wir uns über ein Feedback. In diesem Sinne wünschen wir viel Spaß mit Infos aus der Familienpolitik, zu Veranstaltungen für Familien und dem Leben rund um und im Taunus.

Herzliche Grüße,
Eva Tiedke-Trimborn, Herausgeberin

 

Gewinnspiel mit taunus4family - Freikarten für das monte mare

Gewinnspiel mit taunus4family

Einen Tag garantierten Badespaß!

Was machen wir zuerst? Das ist die Frage die sich Eltern und Kinder im Freizeitbad monte mare wohl stellen, denn eine Vielzahl an Angeboten rund um "Wasser, Wärme und Wellness" warten darauf, entdeckt zu werden. Ein Highlight ist wohl der Rutschenturm, welcher mit drei unterschiedlichen Rutschen Spaß und Abenteuer für die ganze Familie bietet.

Das monte mare und taunus4family laden Dich ein, Euch ein, sich das Angebot näher anzuschauen und mitzumachen! Der Einsender mit der richtigen Antwort auf unsere Preisfrage erhält freien Eintritt für jeweils zwei Kinder im Alter bis 12 Jahre in einem monte mare Freizeitbad seiner Wahl. Viel Glück! 


Hilfe bei Lernschwierigkeiten

"Der Mensch soll lernen, nur die Ochsen büffeln". So treffend hat es Erich Kästner formuliert.

Aber immer mehr Kinder haben Lernschierigkeiten, werden verhaltensauffällig und müssen deswegen ärztlich behandelt werden. Das sozialpädiatrische Zentrum am Klinikum Höchst verfolgt bei Diagnostik und Therapie einen ganzheitlichen Ansatz. Ärzte, Ergotherapeuten, Logopäden und Psychologen arbeiten in der ambulanten Einrichtung zusammen. Täglich bekommt das Zentrum mind. 3 neue Anfragen von Eltern. Nach der Einschulung oder kurz vor den Zeugnissen sind es sogar bis zu zehn Anfragen täglich. Ein Grund dafür seien die hohen Anforderungen, die heute an Kinder gestellt würden. Außerdem seien Eltern und Lehrer stärker für das Thema sensibilisiert. Würden überforderte Kinder nicht behandelt, habe das oft schwere Folgen für Ihre Entwicklung.

Am 24. Mai um 19 Uhr findet zum Thema "Wenn (Schul)Kinder an ihre Grenzen kommen" ein Vortrag im Gemeinschaftsraum des Klinikums (Gebäude A, 2. Stock) statt. Eintritt frei.


Gewinnspiel mit taunus4family -Modellprojekt für Alleinerziehende

Modellprojekt für Alleinerziehende

In der neuen Krabbelstube im alten Postgebäude in Frankfurt wird das Modellprojekt "Familienstart" für Alleinerziehende installiert. Hier soll nicht nur für die Kleinsten ein Platz sein – Elterncoaching heißt das Zauberwort.

Das Projekt will jungen Eltern eine Perspektive aufzeigen und die Bindung von Eltern und Kind verbessern. Gesucht wurden dafür konkret junge Mütter und Väter, alleinerziehend und ohne abgeschlossene Berufsausbildung. Künftig soll die Krabbelstube zur Anlaufstelle werden, in der es auch ein Projektbüro geben wird: "Dann können wir uns öfter treffen oder können mal zum Berufsinformationszentrum fahren, auch ohne die Kinder". Partner des Projektes "Familienstart" sind die BHF-Bank-Stiftung, das Job-Center Frankfurt, die Stadt Frankfurt sowie der Gesellschaft für Jugendarbeit und Bildungsplanung als Träger der Einrichtung. Finanziert wird das Modellprojekt über Mittel der BHF-Bank-Stiftung und des Job-Centers. Man hofft auf Ansätze, die auch andernorts greifen könnten: "Natürlich wollen wir sehen, welche Elemente sich auf andere Projekte anwenden oder übertragen lassen." Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet und ausgewertet.


Schröder will Adoptionen erleichtern

Nach Schröders Vorstellung muss sich vor allem an zwei Stellen etwas bewegen: bei den finanziellen Hilfen für eine künstliche Befruchtung und bei der Möglichkeit von Adoptionen. "Ich finde es unerträglich, wenn Kinderwünsche am Geld scheitern", sagte die Ministerin. Sie will auch die Vorgaben für Adoptionen lockern. Es geht dabei um das Höchstalter und die Berufstätigkeit der adoptionswilligen Erwachsenen. „Ein Kinderwunsch darf weder am Geld noch an veralteten Vorstellungen von Familie scheitern", meint sie. Die Empfehlungen der Arbeitsgemeinschaft der Jugendämter sehen zwar keine starren Altersgrenzen vor. Doch heißt es dort, in der Regel werde es dem Kindeswohl nicht dienen, wenn der Altersabstand mehr als 40 Jahre betrage. Begründet wird das mit den zu erwartenden Schwierigkeiten in der Pubertät und der Belastbarkeit, die Eltern im fortgeschrittenen Alter unterstellt wird. Außerdem heißt es in den - zuletzt 2009 überarbeiteten - Empfehlungen, es müsse sichergestellt sein, „dass die Erziehung des Kindes nicht überwiegend durch außerhalb der Familie stehende Personen wahrgenommen wird“, besonders im ersten Jahr nach der Adoption. "In dieser Zeit sollte das Kind die ungeteilte Zuwendung einer Bezugsperson erhalten."

Frau Schröder bezeichnete diese Regeln als "anachronistisch". Da habe "man nicht Schritt gehalten mit den Entwicklungen der letzten Jahre". Das Kindeswohl muss im Mittelpunkt stehen.


Schlechte Noten - Mangelnde Akzeptanz beim  Bildungspaket

Mangelnde Akzeptanz für das Hartz-IV-Bildungspaket

Die geringe Nachfrage nach den Leistungen des Bildungspakets bereitet auch in Hessen Politikern Sorge. Bislang hätten gerade einmal zwei Prozent der 2,5 Millionen Berechtigten einen Antrag gestellt. Allein in Frankfurt, wo etwa 29 000 Kinder und Jugendliche Anspruch auf Unterstützung haben, gingen bisher nur rund 900 Anträge ein. Dass die Leistungen rückwirkend von Januar 2011 an beantragt werden können, ist nach Ansicht von Fachleuten vielen Eltern nicht bewusst. Dabei könnte es für viele attraktiv sein, dass den Hilfeempfängern nicht wie sonst üblich Gutscheine zugeteilt, sondern dass ihnen die Kosten erstattet werden. Von daher wirkt sich schnelles Handeln für die einkommensschwachen Familien im Portemonnaie aus. Gefördert werden Bildungsangebote wie Nachhilfeunterricht, aber auch Ausflüge in Schulen und Kindertagesstätten, das Mittagessen in diesen Einrichtungen - mit 26 Euro je Monat und Kind -, außerdem Fahrten in Bussen und Bahnen. Da das Bundesarbeitsministerium erst spät mit seiner Informationskampagne begonnen habe, sei eine Fristverlängerung bis mindestens Ende Juni gerechtfertigt. Angesichts des geringen Interesses an den Angeboten will von der Leyen Geringverdiener-Familien einen Brief schreiben.


Geschäftsmodell Kindergarten

Dem Kies in Helenas Plastikeimer ist es nicht anzusehen, ob er dem Staat gehört oder einem Privatunternehmen. Kommerziell betriebene Kindergärten, wie die von Espira oder Ulna, sind nicht ungewöhnlich in Norwegen. Kinder und Eltern sind zufrieden. Wegen der vielen Fotos aus dem Alltag ihrer Kinder, die sich die Eltern Woche für Woche auf der Internetseite anschauen können; wegen des Kleinbusses samt Fahrer, der für Ausflüge stets zur Verfügung steht; wegen der Öffnungszeiten von 6.30 Uhr am Morgen bis 17.30 Uhr am Abend, auch während der Sommerferien.

Der Markt in Deutschland für gewerbliche Kinderbetreuung ist - trotz eines riesigen Bedarfs - mehr als überschaubar. In der ganzen Bundesrepublik gibt es nur zwei, drei ernstzunehmende Anbieter. Das Geschäftsmodell der Norweger funktioniert so gut, dass der erste Anbieter nun nach Deutschland expandieren will. Als die deutsche Regierung mit der für 2013 versprochenen Betreuungsgarantie die Städte und Gemeinden hierzulande vor eine vergleichbare Aufgabe stellte, wurden die norwegischen Anbieter deshalb hellhörig. „Kinderbetreuung eignet sich hervorragend für den Export“. Das gute Image Skandinaviens in punkto Kinderfreundlichkeit sei als Marketingargument willkommen, überstrapazieren will man es aber nicht. Bis zum Jahresende will Ulna seine erste Adresse in Hamburg oder Schleswig-Holstein eröffnen.


Schlechte Noten - Reform der Lehrerausbildung in Frankfurt

Reform der Lehrerausbildung an der Goethe Universität

Die Qualität der Schulen von Morgen hängt entscheidend von der Qualität der Lehrerausbildung heute ab.

Praxisorientierter, wissenschaftsnäher und besser verzahnt mit allen für Lehrerbildung relevanten Bereichen der Goethe-Universität: das sind die wesentlichen Attribute einer nach 40 Jahren grundlegenden Reform der Lehrerausbildung an der Goethe-Universität, die mit 6000 Lehramtsstudierenden die größte lehrerbildende Hochschule in Hessen ist. Die Uni hat in den letzten zwei Jahren ein eigenständiges Modell entwickelt, das in der deutschen Bildungslandschaft seinesgleichen sucht. Mit der Reform ihrer Lehrerbildung reagiere die Goethe-Universität aber auch auf die von studentischer Seite immer wieder laut gewordene Kritik, die Lehrerbildung sei zu praxisfern organisiert und die Grundwissenschaften in den einzelnen Fachbereichen würden für Lehramtskandidaten viel zu unspezifisch angeboten. Eine Veränderung betrifft auch die Beteiligung von Studenten. An entscheidenden Schnittstellen finden sich studentische Vertreter in Leitungs- und Beratungsgremien. Besonders gewinnt neben einer besseren Vermittlung von wissenschaftlichen Grundlagen in den Fachbereichen die Fachdidaktik. Deren wissenschaftliche Bedeutung wird deutlich erhöht. Regelmäßige Umfragen zur Qualität und Quantität der Lehre und der Angebote für Lehramtsstudierende sollen zukünftig dabei helfen, die Studienbedingungen zu verbessern.


Gut zu wissen!

Besserer Schutz von Missbrauchsopfern

Mehr Zeit für die zivilrechtliche Verfolgung von Missbrauchsfällen hat die Arbeitsgruppe Justiz des Runden Tisches gegen Kindesmissbrauch beschlossen. Die zivilrechtliche Verjährungsfrist für Fälle sexuellen Missbrauchs soll auf 30 Jahre verlängert werden. Die Opfer hätten bei einer so langen Verjährungsfrist viel Zeit, ihre zivilrechtlichen Ansprüche durchzusetzen. Vor allem könnten sie auch zunächst ein Strafverfahren abwarten, bevor sie ihre Ansprüche einklagen“, teilte Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) mit. Die längere Verjährungsfrist soll für alle Ansprüche gelten, die zum Zeitpunkt, zu dem die neue Frist eingeführt wird, noch nicht verjährt sind. Davon erfasst werden sollen “alle Schadenersatzansprüche wegen vorsätzlicher Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung“. Im Zivilrecht können Verbrechensopfer Schmerzensgeld- oder Schadensersatzansprüche geltend machen. Hier greifen Verjährungsfristen bislang in der Regel bereits nach drei Jahren. Opfer hatten geklagt, dass dies häufig zu kurz ist.

Die Bundesregierung hatte den Runden Tisch als Reaktion auf die vielen bekanntgewordenen Missbrauchsfälle in kirchlichen und anderen Einrichtungen beschlossen.


Highlights aus unserem aktuellen taunus4family Terminkalender"

Geheimnisvolle Nacht im Opel-Zoo, 27. Brüder-Grimm Märchenfestspiele, Taschenlampenführung im Senckenbergmuseum, 12. Königsteiner Ritterturnier - und Mittelaltermarkt, Burgfestspiele Bad Vilbel, Mit Volldampf in den Taunus u.v.m.

Mehr dazu unter www.taunus4family.de/termine.html