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taunus4family - Das Familienportal aus dem TaunusNewsletter August 2011In dieser Ausgabe lesen Sie:
Aktuelle Infos für Familien aus dem TaunusSollten Sie Kritik oder Anregungen haben, freuen wir uns über ein Feedback. In diesem Sinne wünschen wir viel Spaß mit Infos aus der Familienpolitik, zu Veranstaltungen für Familien und dem Leben rund um und im Taunus. Herzliche Grüße,
Sonder-Gewinnspiel mit taunus4familyPünktlich zum Geburtstag von taunus4family sind die Weblog-Beiträge"Mein Leben als Familienvater - aus dem täglich Wahnsinn einer Patchwork-Familie" jetzt auch als Buch erhältlich! Hier eine kleine Inhaltsangabe: Die täglichen Geschehnisse in einer Groß-Familie mit zwei Kindern aus erster Ehe der Ehefrau und zwei Kindern aus der gemeinsamen, acht Großeltern und einem Ex-Mann geben dem Autor seit Jahren Raum für kreative, wahre Geschichten. Weiterlesen... Die ersten Einsender mit der richtigen Antwort auf unsere Preisfrage erhalten je ein Freiexemplar. Das Buch ist als Paperback bzw. E-Book über den Buchhandel bzw. amazon erhältlich. Über den Tellerrand hinausschauenDie Verkürzung der Gymnasialzeit von neun auf acht Schuljahre und die Einführung der Profil-Oberstufen verändern die "Schullaufbahn". Viele Jugendliche und ihre Eltern fragen vor diesem Hintergrund, wie es künftig möglich ist, einige Monate im Ausland zur Schule zu gehen. Das Interesse ist nach wie vor ungebrochen hoch. Rund 1800 Besucher strömten am vergangenen Samstag zur Jugendbildungsmesse in Frankfurt und fragten an 50 Ständen unter anderem, wie trotz der Schulzeitverkürzung ein Schuljahr im Ausland möglich sei. Der Schritt jedoch vom Interesse hin zu einer tatsächlichen Bewerbung ist größer geworden. Die Tendenz geht zunehmend dahin, dass Jugendliche den Zeitraum ihrer Austauscherfahrung nach hinten verschieben und erst nach Schulende im Rahmen eines Freiwilligendienstes, wie etwa "weltwärts" oder "kulturweit" ins Ausland gehen. Im vergangenen Jahr fuhren 19.500 Schüler aus Deutschland ins Ausland. In Hessen nehmen 3,5 Prozent der 15 bis 17 Jahre alten Jugendlichen an einem Austausch teil.
Streit um Eltern- und BetreuungsgeldWarum bleibt Deutschland trotz Elterngeld das geburtenschwächste Land Europas? Unions-Fraktionschef Kauder will dieser Frage nachgehen und die Leistung in zwei Jahren grundlegend überprüfen. Gemeint ist vor allem das Elterngeld. "Er habe immer darauf hingewiesen, dass man mit Geld keinen Kindersegen erreichen werde. Er plädiere für verschiedene Angebote, darunter auch das für 2013 geplante Betreuungsgeld. Mütter die zu Hause bleiben, sind nicht altmodisch", meinte er. Das Bundesfamilienministerium wies die Forderung Kauders zurück: „Das Elterngeld ist eben gerade keine Gebärprämie, sondern ein erfolgreicher Baustein in einer modernen Familienpolitik“, sagte der Sprecher. "Der Erfolg des Elterngeldes lässt sich nicht nach kurzer Zeit unmittelbar an der Geburtenrate ablesen." Auch beim Betreuungsgeld ist man sich ebenfalls noch uneinig, da die Haushaltslage angespannt sei und eine solche Leistung noch einmal auf den Prüfstand muss.
Familienleben ohne TrauscheinIn Deutschland sind noch nie so viele Kinder unehelich zur Welt gekommen wie 2010. Jedes dritte Neugeborene hatte Eltern ohne Trauschein - insgesamt waren das rund 225.000 Jungen und Mädchen. Der Anteil unehelicher Babys an allen Säuglingen hat sich in den vergangenen 20 Jahren damit mehr als verdoppelt. Schwangerschaft, Hochzeit, Haus bauen liegt nicht mehr im Trend: Vor allem seit der Reform des Kindschaftsrechts 1998, mit der die rechtliche Position nichtehelicher Kinder besser wurde, lassen sich Schwangere und ihre Partner mit dem Heiraten Zeit oder verzichten ganz auf den Trauschein. Gemeinsames Sorge- und Umgangsrecht seien inzwischen die Regel und damit nicht mehr der Grund für eine Ehe. Familien sind so insgesamt bunter geworden: Ehepaare mit unterschiedlichen Nachnamen, Patchworkfamilien und eingetragene (Homo-)Partnerschaften. Man kann als Paar - unverheiratet oder verheiratet - zusammenleben, man kann in einer Wohngemeinschaft wohnen, in einer Großfamilie oder alleinerziehend sein. Wie viele unverheiratete Eltern sich nach der Geburt doch für den Gang zum Standesamt entscheiden, erfassen die Statistiker allerdings nicht. Berufseinsteiger schätzen Familienunternehmen.Hierzulande ziehen 62 Prozent der Studienabgänger ein Familienunternehmen einem Großkonzern vor. Mit Familienunternehmen assoziieren die Studenten ein gutes Betriebsklima, kurze Kommunikationswege und bessere Möglichkeiten der Familienplanung. Familienunternehmen favorisieren eine langfristige und nachhaltige Personalpolitik. Selbst in Krisenzeiten wird in den Nachwuchs investiert. Häufig sind es die mittelständischen Unternehmen, die auf ihrem Spezialgebiet Weltmarktführer sind. Dies und die damit einhergehenden Aufgaben sind deutschen Absolventen wichtiger als Börsenrenommee. Die Top-500-Familienunternehmen haben ihre Beschäftigtenzahlen zwischen 2006 und 2007 um jährlich 2,5 Prozent gesteigert, während die DAX-Unternehmen kontinuierlich Arbeitskräfte freisetzten. Familienunternehmen werden auch in Zukunft das Rückgrat der Wirtschaft sein, daran gibt es keinen Zweifel.
Kultusministerin bleibt bei vielfältigem SchulangebotMit den Gymnasien, Realschulen und Hauptschulen sowie mit den Integrierten und Kooperativen Gesamtschulen gebe es ein vielfältiges Schulangebot, das zu erhalten sei und künftig um die neuen Mittelstufenschulen erweitert werde. "Strukturdebatten um das Bildungssystem bringen unsere Schulen keinen Schritt weiter. Eine Reform auf diesem Gebiet sei daher völlig unnötig. Wir müssen vielmehr dafür sorgen, dass die Schulen gute Rahmenbedingungen erhalten, gut mit Lehrern ausgestattet sind und die Motivation der Lehrkräfte stimmt", so Henzler. „Zu lange haben SPD und Grüne ihre bildungspolitischen Experimente auf dem Rücken der Schüler und Lehrer ausgetragen – zum Leidwesen der hessischen Schulen. Der Hauptschulabschluss biete eher praxisorientierten Jugendlichen gute berufliche Perspektiven. Schon heute habe etwa die Hälfte der Auszubildenden im Handwerk einen Hauptschulabschluss. Mit der neuen Mittelstufenschule, zu der sich vom nächsten Schuljahr an Haupt- und Realschulen verbinden könnten, würden den Hauptschülern zusätzliche Perspektiven geboten. Die Opposition bemängelte unterdessen das Festhalten am dreigliedrigen Schulsystem, das in Gymnasium, Real- und Hauptschule unterteilt ist. "Die Hauptschule ist auch in Hessen nicht überlebensfähig", so SPD-Abgeordnete Habermann. Das dritte Kindergartenjahr beitragsfrei?Welche Unterstützung Familien vom Staat bekommen und wie viel, hängt meist vom Wohnort ab. Durchschnittsverdiener-Familien in Bremen zahlen 1752 Euro im Jahr für einen Halbtagsplatz im Kindergarten, in Heilbronn oder Zwickau aber keinen Cent. Das letzte Kindergartenjahr ist bisher in Berlin, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Hamburg beitragsfrei. Schleswig-Holstein, das sich finanziell in einer ähnlich schwierigen Lage befindet wie das Saarland, hat das beitragsfreie Jahr kürzlich abgeschafft. In Rheinland-Pfalz ist der Kindergarten dagegen seit kurzem sogar für alle zwei- bis sechsjährigen Kinder beitragsfrei. Das rot-rot regierte Land Berlin will ab 2011 alle Kindergartenjahre beitragsfrei stellen. In NRW wird das beitragsfreie Kitajahr drei Wochen vor dem geplanten Start in Frage gestellt. Die rot-grüne Koalition überlegt, das erste statt des dritten Kita-Jahres beitragsfrei zu stellen. Wohlfahrtsverbände hatten argumentiert, mit einem kostenlosen ersten Jahr werde die Anmeldung zur Kita für Eltern attraktiver. Außerdem werde damit der Einstieg in die frühkindliche Bildung forciert. Sicherlich ein Ansatzpunkt. Ziel sollte es aber sein, Ziel ist es, vor allem Familien mit kleinen und mittleren Einkommen den Weg in Kindergarten und Kita zu erleichtern. Die Ursache dieser bundesweiten Unterschiede liegen im Föderalismus, der Ländern und Kommunen die Verantwortung für Bildung und Betreuung überträgt. Es wird Zeit, an diesem System etwas zu ändern. Gut zu wissen!
Die Kosten für ein Erststudium oder die Ausbildung direkt nach dem Schulabschluss sind jetzt in voller Höhe absetzbar. Betroffen sind: die Studierenden oder Schüler, die Steuererklärungen abgegeben haben, die aber noch nicht vom Finanzamt bearbeitet worden sind. Sie können jetzt ihre Studienkosten nachträglich als Werbungskosten geltend machen. Und: die, die in der jüngsten Vergangenheit keine Steuererklärung eingereicht haben. Sie können das jetzt für die zurückliegenden vier Jahre nachholen - also bis zum Jahr 2007. Abgesetzt werden kann alles, was mit dem Studium direkt zusammenhängt. Highlights aus unserem aktuellen taunus4family Terminkalender"Mit der Puppe Claudius in die Römerzeit, Die Suche nach dem Burggespenst, Musical "Potpourri", 9. Frankfurter Kinder-Uni, 5. Frankfurter Taschenlampenkonzert, Volker Rosin Konzert u.v.m. |
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