taunus4family - Das Familienportal aus dem Taunus

Newsletter November 2011

In dieser Ausgabe lesen Sie: 

  • Gewinnspiel mit taunus4family
  • Reform der Hessischen Schulverwaltung steht bevor
  • Kampf um das Schulcatering
  • Auf dem Weg nach Nirgendwo
  • Bildungsrepublik Deutschland - Das letzte Gefecht
  • Ein Platz für Kinder
  • Futter für kleine Bücherwürmer
  • Gut zu wissen!
  • Highlights aus unserem aktuellen taunus4family Terminkalender

Aktuelle Infos für Familien aus dem Taunus

Sollten Sie Kritik oder Anregungen haben, freuen wir uns über ein Feedback. In diesem Sinne wünschen wir viel Spaß mit Infos aus der Familienpolitik, zu Veranstaltungen für Familien und dem Leben rund um und im Taunus.

Herzliche Grüße,
Eva Tiedke-Trimborn, Herausgeberin

 


Gewinnspiel mit taunus4family - Taunus - Impressionen einer Kulturlandschaft

Gewinnspiel mit taunus4family

Neuer Bildband über den Taunus 

Der Taunus lässt sich nicht mit einem Bild beschreiben, aber mit vielen. In dem neuen Bildband "Taunus" - Impressionen einer Kulturlandschaft" wird die einzigartige Vielfalt des Taunus präsentiert. Kleine, pointierte Texte, immer in Korrespondenz mit den Fotografien, vermitteln das notwendige Wissen und machen Lust, noch mehr über den Taunus zu erfahren. Zusammen ergibt dies eine visuelle und verbale Liebeserklärung an eine charakterstarke Region und gleichzeitig die Einladung, den Taunus kennen zu lernen oder wieder neu zu entdecken! Der neue Bildband über den Taunus ist hochaktuell und zeigt alle Facetten dieser einmaligen Kulturlandschaft. Die Texte sind in deutscher, englischer und französischer Sprache verfasst.

Schicken Sie uns ein E-Mail und erzählen uns, was Sie am Taunus fasziniert?! Die ersten Einsender erhalten eine Ausgabe des schönen Bildbandes "Taunus - Impressionen einer Kulturlandschaft".  Wir drücken die Daumen!...Viel Glück!


Die Reform der Hessischen Schulverwaltung steht bevor

Die Schulämter in Hessen sollen fusioniert, Aufgaben zentralisiert werden. „Wir werden die Schulverwaltung in Hessen effizienter gestalten und sie ganz an die Erfordernisse der Selbstständigen Schule anpassen", erklärte Kultusministerin Henzler. Die schwarz-gelbe Landtagskoalition steht kurz vor einer Einigung über die Reform der hessischen Schulverwaltung.

Das Amt für Lehrerbildung, das Institut für Qualitätsentwicklung und die Führungsakademie für angehende Schulleiter werden wahrscheinlich zusammengelegt. Die 15 Staatlichen Schulämter bleiben zwar erhalten, allerdings sollen sie Aufgaben an eine zentrale Stelle abgeben. In der neuen Behörde wird es vier Abteilungen geben: Abteilung Z (Zentrale Dienste), Abteilung I (Staatliche Schulaufsicht), Abteilung II (Lehrkräfteakademie), Abteilung III (Schulqualität und Personalentwicklung). Dadurch sollen mehr Synergieeffekte und Einsparungen erreicht werden. Weniger Geld für die Verwaltung und mehr Geld für die Bildung bedeuten Investitionen in die Zukunft unserer Kinder und nicht in die Administration.


Newsletter taunus4family - Auf dem Weg nach Nirgendwo

Auf dem Weg nach Nirgendwo

Die Opposition lehnt das Betreuungsgeld bislang ab, aber auch innerhalb der Union gibt es immer wieder Kritik an dem Vorhaben. Die einen loben das Betreuungsgeld als einen Ausdruck der "Wahlfreiheit" für Eltern bei der Erziehung. Die anderen nennen es "finanzpolitisch, familienpolitisch, integrationspolitisch, frauenpolitisch und wirtschaftspolitischen Unsinn".

Dabei geht es darum, wer in den Genuss dieser staatlichen Leistung kommen soll, die als Ausgleich gedacht ist, wenn Eltern keinen Kita-Platz für ihre Kleinkinder unter drei Jahren in Anspruch nehmen. Unter welchen Bedingungen das geschehen soll, ist im Gesetzesentwurf nicht festgelegt – weder ist von der Nicht-Inanspruchnahme eines Kita-Platzes die Rede, noch von der Frage der Berufstätigkeit. Dem Text nach ist nicht einmal festgelegt, ob es sich um eine monatliche Zahlung handelt.

Eine deutliche Mehrheit der Bürger hält zudem einen Ausbau der Kindertagesstätten für wichtiger als das von der schwarz-gelben Koalition beschlossene Betreuungsgeld. Nach einer Emnid-Umfrage sprechen sich 80 Prozent der Befragten dafür aus, die Mittel lieber in den Ausbau der Kindertagesstätten zu stecken.


Bildungspolitik Deutschland - Das letzte Gefecht

Die CDU debattiert mit Leidenschaft über die Bildungspolitik. Doch mit Angela Merkel und Bildungsministerin Schaven gibt es kein Zurück vom Ende des dreigliedrigen Schulsystems. Sie möchten ein "Zwei-Wege-Modell", das sich vom dreigliedrigen Schulsystem verabschiedet. Neben dem Gymnasium soll es künftig nur noch eine neue "Oberschule" geben, in der Haupt- und Realschule vereint sind.

Schavan verweist auf die demografische Entwicklung, auf die dramatisch sinkenden Schülerzahlen vor allem in ländlichen Gegenden und auf den schon heute verschwindend geringen Anteil von Eltern, die ihre Schüler noch auf eine Hauptschule schicken wollen. Deutschlands drei-viergliedriges Modell ist international völlig isoliert. Am Ende verabschiedeten die Delegierten mit großer Mehrheit einen Antrag, in dem es verklausuliert heißt, eine Zusammenlegung von Haupt- und Realschule habe sich "als sehr leistungsfähig erwiesen". Man stehe aber auch zur Trennung von Haupt- und Realschule sowie zu integrativen Schulformen, "wo diese funktionieren und dem Elternwillen entsprechen". Ja, nein, vielleicht oder nur ein bisschen. Die Debatte über die Schulstruktur in der CDU ist noch nicht vorbei.


Newsletter taunus4family - Kampf um das Schulcatering

Kampf um das Schulcatering

Der Markt für Schulessen ist schwierig, verzerrt und kaum rentabel. Dennoch bauen die großen Caterer hier ihr Geschäft aus.

Das Schulcatering gilt in Deutschland als Zukunftsmarkt. Kindertagesstätten werden massiv ausgebaut, Schulen verlängern ihren Unterricht in den Nachmittag hinein, so dass in den Einrichtungen auch gegessen werden muss. Der Bund förderte den Bau von Kantinen mit der "Initiative Zukunft Bildung und Betreuung", in der Finanzkrise kamen die Konjunkturpakete hinzu und auch die Kommunen als Schulträger investierten etliche Millionen. Die Catering-Branche sieht besonders im Privatschulmarkt noch Potential. Dort sei das Konzept wichtig, etwa Zutatenauswahl oder Zubereitungsmethoden. Bei der Belieferung staatlicher Schulen komme es hingegen stark auf den Preis an. Für viele Akteure in diesem schwierigen Markt bleibt jedoch der Spagat zwischen Kosten und Qualität die größte Herausforderung. Im Großen und Ganzen siegt der Preis.


Futter für kleine Bücherwürmer

Allein die demographische Entwicklung müßte die Kinderbuchverlage das Schaudern lehren. Und das ist nur das neueste Problem. Die anderen sind längst bekannt und vielfach beklagt: Leseschwäche, Leseunlust, daraus folgend Inkompetenz auf vielen Ebenen.

Doch die Kinder- und Jugendbuchliteratur gehört trotz sinkender Geburtsraten zum wachstumsfähigsten Teil des Buchmarktes. Die Kinderbuchabteilung wird von vielen Buchhandlungen ausgebaut und um Spielwaren ergänzt. Sie gehört - neben der Belletristik - zu den wachstumsfähigsten Teilen des gesamten Buchmarktes. Ursachen sind zum einen die staatliche und privat stark unterstützte Leseförderung für Kleinkinder. Zum Zweiten sei aber auch zu beobachten, dass gerade sehr technik- und damit auch elektronikaffine Eltern bei ihren Kindern viel Wert auf das haptische Bucherlebnis legen. Wobei es auch hier die Technik immer mehr Einzug hält - siehe Tiptoi-Produkte.


Newsletter taunus4family - Wer schafft es bis zum Abitur?

Ein Platz für Kinder

Hessische Städte brauchen aus eigener Sicht mehr Zeit, um die staatlichen Krippenplatz-Garantie verwirklichen zu können. Derzeit fehlen noch etwa 21.0000 Krippenplätze, um das vereinbarte Ziel einer 35 Prozent-Abdeckung zu erreichen. Es geht um 233.000 Plätze und das ausschließlich im Westen.

Dafür werden drei Faktoren verantwortlich gemacht: trotz abnehmender Geburtenzahlen steigt die Betreuungsnachfrage weiter, fehlende Erzieherinnen und einen Mangel an geeigneten Gebäuden und Grundstücken. Nun fürchten die Kommunen eine Reihe von Prozessen, falls Eltern ihren Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für ihr Kleinkind einklagen sollten. Der Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz für Kleinkinder sollte aus Sicht des hessischen Städtetages von 2013 auf 2018 verschoben werden. Auch solle sich das Land finanziell stärker beim Ausbau der Betreuungsplätze und bei der Ausbildung von Erzieherinnen engagieren.

Die Frankfurter Bildungsdezernentin Jutta Ebeling (Die Grünen)trat dafür ein, den Ausbau der Kinderbetreuung als gesetzliche Aufgabe festzuschreiben, so dass er in städtischen Haushalten nicht mehr unter der Rubrik der freiwilligen Leistungen geführt werde. Dann seien die Ausgaben auch nicht mehr von Kürzungsvorschlägen betroffen.


Gut zu wissen!

Erstausbildung bleibt doch Privatsache

CDU/CSU und FDP hebeln damit ein aufsehenerregendes Urteil des Bundesfinanzhofs vom Juli diesen Jahres aus. Die obersten Steuerrichter hatten im August solche Ausgaben als Werbungskosten eingestuft. Es bleibt daher bei dem Grundsatz, dass die Kosten einer ersten Ausbildung und eines Erststudiums auch künftig nicht unbegrenzt von der Steuer abgesetzt werden können. Unser Bundesfinanzminister befürchtete einen Steuerausfall von € 1,1 Milliarden. Lediglich die Absetzbarkeit von Ausbildungskosten als Sonderausgaben soll jährlich von € 4.000,- auf € 6.000,- heraufgesetzt werden, wobei Sonderausgaben nur im Jahr ihrer Entstehung abgesetzt und nicht als Verlust auf spätere Jahre vorgetragen werden können.


Highlights aus unserem aktuellen taunus4family Terminkalender"

Erlebnisausstellung "Die Kuh im Kühlschrank" im Senckenberg Museum, Körperwelten der Tiere, Kinderkulturreihe in der Krebsmühle, Weihnachtsgeschichte im Papageno Musiktheater, Der Grüffelo, Alice im Wunderland, Taschenlampenführung im Senckenberg Museum  u.v.m

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