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taunus4family - Das Familienportal aus dem TaunusNewsletter Dezember 2011In dieser Ausgabe lesen Sie:
Aktuelle Infos für Familien aus dem TaunusSollten Sie Kritik oder Anregungen haben, freuen wir uns über ein Feedback. In diesem Sinne wünschen wir viel Spaß mit Infos aus der Familienpolitik, zu Veranstaltungen für Familien und dem Leben rund um und im Taunus. Herzliche Grüße,
Gewinnspiel mit taunus4familyEin Braunbär präsentiert seine Muskeln, ein Bulle zeigt, wie viel Steak in ihm steckt, ein Pferd hat seinen Kopf in drei Teile geteilt und alle in unterschiedlicher Höhe positioniert – ein Kraftakt, der im Leben misslingen muss. Aber Gunther von Hagens macht’s möglich. Für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf„Hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte entscheiden sich heute bewusst für ein Unternehmen, das Ihnen mehr bietet als einen interessanten Arbeitsplatz. Bei Siemens beispielsweise hat familienbewusste Personalpolitik einen hohen Stellenwert. Deutschlandweit bietet die Firma seinen Beschäftigten gut 500 betriebsnahe Kinderbetreuungsplätze und plant, diese Zahl bis Ende 2015 auf 2000 zu erhöhen. Neben der Kinderbetreuung gibt es flexible Arbeitszeiten mit Homeoffice-Möglichkeit. Zusätzlich bekommen Eltern künftig für jeden Monat, den sie nicht zu Hause verbringen, sondern in Teilzeit wieder in den Beruf einsteigen, bis zu 500 Euro Zuschuss bis zu 14 Monate nach Geburt des Kindes. Darüber hinaus gibt es 100 Euro Zuschuss bis zur Schulpflicht des Kindes, wenn Betreuungskosten nachgewiesen werden können. Nicht nur Konzerne - auch kleinere und mittlere Unternehmen spüren den Fachkräftemangel. Das Bundeswirtschaftsministerium hat hierzu vor kurzem einen "Instrumentenkasten" vorgestellt, der bei der Suche helfen soll. Staatliche Hilfe für ungewollt kinderlose PaareNachdem die Krankenkassen nur noch die Hälfte der Behandlungskosten für Reproduktionsmedizin tragen, ist die Zahl der Kinder aus künstlichen Befruchtungen deutlich gesunken. Nun soll der Staat ungewollt kinderlosen Paaren finanziell beispringen. Nach Plänen von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) sollen Bund und Länder die Hälfte der Kosten übernehmen, die heute die Paare tragen. Seit 2004 werden die Kosten für eine künstliche Befruchtung nicht mehr vollständig, sondern nur noch zur Hälfte und für die ersten drei Versuche von den Kassen übernommen. Die andere Hälfte und die Kosten für einen vierten, in aller Regel letzten Versuch, müssen die Paare selbst zahlen. Ihr Anteil bei drei Behandlungen liege damit bei bis zu 6000 Euro, bei vier Versuchen bei bis zu 10.000 Euro, sagte Frau Schröder. Das überfordere viele. Deutschland liege im europäischen Vergleich bei künstlichen Befruchtungen im unteren Drittel. Schröder sieht das Programm als Teil eines größeren Konzeptes. Dazu gehörten Änderungen im Adoptionsrecht und die bessere Vereinbarkeit von Studium und Elternschaft, wofür sie bald Vorschläge vorlegen werde. Kinderschutzambulanz behandelt junge GewaltopferEin Mitarbeiter des Frankfurter Jugendamts stürmt herein. Auf dem Arm: Ein bewusstloser Säugling – übersät mit Blutergüssen, Verbrennungen und Schnittverletzungen. Jetzt muss alles ganz schnell gehen. Mit solchen Situationen hat Matthias Kieslich, Leiter der medizinischen Kinderschutzambulanz, Tag für Tag zu tun. Seit dem 17.11.2010 gibt es an der Universitätsklinik Frankfurt eine Medizinische Kinderschutzambulanz. Hier arbeiten vier Ärzte und eine Psychologin. Das Team ist an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr erreichbar. Zusammen mit anderen Fachabteilungen wird jeder Fall ausführlich besprochen. Wenn die Ärzte zu der Einschätzung gelangen, dass dem Kind Gewalt angetan wurde, wird das Jugendamt eingeschaltet. Die Jugendamtsmitarbeiter sind froh, dass es diese Einrichtung seit November 2010 gibt. Wegen der vielen Anfragen ist das Team inzwischen schon auf fünf Ärzte erweitert worden. Im Rhein-Main-Gebiet gebe es ein Netzwerk aus 50 Institutionen – darunter auch Schulamt, Polizei und das Frankfurter Kinderbüro. Für weitere Informationen: Kinderschutz-Ambulanz, Theodor-Stern-Kai 7, Uni-Kinderklinik, Haus 32, Telefon: 069 63015560. Einigung bei KinderschutzgesetzDer Streit über das geplante Kinderschutzgesetz, über den Union und SPD seit fünf Jahren diskutieren, ist beigelegt. Demnach will der Bund künftig Familienhebammen dauerhaft finanzieren. Die Familienhebammen sollen in Geburtskliniken versuchen, junge Mütter in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen. Sie sind geschult darin, auf Risikofaktoren bei Schwangeren zu achten. Dazu zählen Drogenkonsum, Alkoholmissbrauch, Teenager-Schwangerschaften, häufige Konflikte in der Partnerschaft oder Depressionen der Mutter. Familienhebammen sollen solche Mütter ermutigen und ihnen eventuell weitere Hilfen vermitteln, um mögliche spätere Misshandlungen der Kinder zu verhindern. Solche Programme, die sich zum Teil als sehr wirksam erwiesen haben, gibt es seit einigen Jahren in etlichen Städten. Allerdings ist ihre Finanzierung in vielen Fällen nicht gesichert. Zudem hat der Bund zugesagt, sein Engagement für "Frühe Hilfen" und die psychosoziale Unterstützung von Familien mit kleinen Kindern fortzuführen. In den Netzwerken für frühe Hilfen kooperieren Jugendämter, Ärzte und andere Mitglieder anderer Berufsgruppen, die Kontakt zu gefährdeten Kindern haben. Ein Ziel ist es, dass Ärzte und Jugendämter besser informiert werden über die Arbeit der jeweils Anderen. Das Gesetz soll zum 1. Januar 2012 in Kraft treten. Risiko einer Hausgeburt bei Erstgebärenden erhöhtIn Deutschland müsse fast jede zehnte Schwangere, die ihre Entbindung als Hausgeburt begonnen hat, während der Geburt wegen Komplikationen in ein Krankenhaus gebracht werden. In mehr als der Hälfte dieser Fälle sei dann ein Kaiserschnitt oder der Einsatz einer Saugglocke oder Zange nötig. Auch eine aktuelle Studie mit rund 65 000 Schwangeren in Großbritannien ergab, dass eine Hausgeburt für Mutter und Kind deutlich riskanter ist. Die Autoren hatten den beiden Organisationen zufolge eigentlich belegen wollen, dass die Entbindung außerhalb eines Krankenhauses sicher und risikoarm ist. Stattdessen fanden sie heraus, dass knapp die Hälfte (45 Prozent) der Erstgebärenden während der geplanten Hausgeburt in eine Klinik gebracht werden mussten, weil die Hebammen auftretende Komplikationen nicht mehr beherrschen konnten. Zu schweren Komplikationen wie Hirnschäden, Armlähmungen, Lungenproblemen oder Knochenbrüchen des Kindes kamen bei den Hausgeburten in 9,3 von 1000 Fällen vor. Nach Entbindungen in der Klinik waren es 5,3 von 1000. Anti-Mobbing-Initiative an SchulenIn der Pause zeigt man ihnen die kalte Schulter, im Internet wird über sie hergezogen: Wenn Schüler gemobbt werden, wird der Schulalltag zur Hölle. Das Kultusministerium und die Techniker Krankenkasse (TK) stellten am Montag in Wiesbaden die gemeinsame landesweite Aktion „Mobbingfreie Schule - gemeinsam Klasse sein“ vor. Abhilfe schaffen soll daher ein „Anti-Mobbing-Koffer“. 1000 Exemplare werden an hessische Schulen verteilt. Darin sind Materialien für Lehrer, Eltern und Schüler zur Vorbereitung einer Projektwoche rund um das Thema Mobbing. Mobbing sei auch immer Ausdruck einer "sozialen Schieflage einer Gruppe oder Klasse". Besonders die Schüler der fünften und siebten Klassen stehen im Fokus, da sie sich in einer Phase befinden, in der sich Klassen neu zusammensetzen. Die Schüler sollen lernen, Konflikte vertrauensvoll zu lösen und die Klassengemeinschaft zu stärken. Das Anti-Mobbing-Projekt war vor vier Jahren in Hamburg an zwölf Schulen gestartet. Mittlerweile sei es auf zahlreiche andere Bundesländer ausgedehnt worden. In Hamburg habe sich gezeigt, dass die Kinder nach der Projektwoche sehr viel bewusster miteinander umgingen. Wunsch Oma & Opa Börse - Ehrenamtliche KinderbetreuungViele Familien sind in Sachen Betreuung auf die Hilfe der Großeltern angewiesen. Was aber, wenn die Großeltern nicht greifbar sind oder aber nur wenig Kontakt mit ihren Enkeln haben? Ebenso wie es ältere Damen und Herren gibt, denen das Glück, Großeltern zu werden, entweder versagt blieb oder deren eigene Enkel wirklich so weit entfernt wohnen, dass ein regelmäßiger und intensiver Kontakt nicht mehr als ein Wunsch bleiben wird. Welcher Gedanke liegt da näher, als ein Opa-Oma-Projekt anzubieten?
Gut zu wissen!SchülerVZ unter Mobbing-Verdacht Nutzer des Jugendportals SchülerVZ konnten in einer neuen Anwendung "VZ Pausenhof" ihre Mitschüler bewerten - auch negativ. Mit dem Motto "Top oder Flop?" warb das Portal mit den Porträtfotos dreier Jugendlicher und Knöpfen, die dem "Gefällt-mir"-Button von Facebook ähneln. Highlights aus unserem aktuellen taunus4family Terminkalender"Erlebnisausstellung "Die Kuh im Kühlschrank" im Senckenberg Museum, Körperwelten der Tiere, Kinderkulturreihe in der Krebsmühle, Weihnachtsgeschichte im Papageno Musiktheater, Erfahrungsfeld Winter, Grimmsche Gestalten in der Märchenhütte u.v.m Mehr dazu unter www.taunus4family.de/termine.html. |
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