In der Regel werden die Basare meist von den Fördervereinen der Schulen und Kitas, Gemeiden oder Frauengruppen organisiert. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Basaren: Den Abgabebasar und den Selbstverkauf. Ich denke, es ist eher eine Typfrage, welche Art man bevorzugt. Entscheiden Sie selbst. Viel Erfolg beim Kaufen und Verkaufen!

Für einen Abgabebasar werden an den genannten Terminen über die entsprechende Kontaktadresse entweder telefonisch (Geduld mitbringen) oder per Mail eine Verkaufsnummer vergeben. In der Regel wird die Basar-Ware am Vortag der Veranstaltung in einem mit seiner Nummer markierten Karton abgegeben. Die Ware wird dann vom Veranstalter bei Kleidern nach Größe und bei Spielzeug nach Thema sortiert. Bei Verkauf notiert sich der Veranstalter die Verkaufsnummern und den Preis und rechnet anschließend mit dem Verkäufer ab. Meist wird hierbei eine Provision von 10-15% vom Umsatz einbehalten. Geld und Rest-Ware erhält man am selben Tag bei Abholung.
Bei einem Selbstverkäuferbasar werden vom Veranstalter an den mitgeteilten Terminen Tischnummern vergeben. Am Veranstaltungstag sollte der Verkäufer ca. 1 Stunde vorher da sein, seinen Verkaufsstand bestücken und dann selbst verkaufen.
Sinnvoll ist es, seine Ware vorher entweder mit kleinen Größenangaben und evtl. Preisschildchen zu versehen. Verhandelt werden darf immer noch. Die Tischgebühren liegen zwischen 5 und 12 €. Eventuell kommt noch eine (selbstgebackene) Kuchenspende dazu. Tipp: Genug Kleingeld mitbringen, Ware sollte sauber und ohne Mängel sein!
Auf einem Abgabebasar finden Sie die Ware nach Größen und Art der Artikel sortiert und mit einem Preisschild versehen auf entsprechenden Tischen. Nehmen Sie eine große Tasche (Ikea) mit und sind Sie pünktlich! Gleich zu Anfang ist das Gedränge besonders groß und in kürzester Zeit kann aus dem wohlsortierten Angebot ein Wühltisch entstanden sein. Sperrige Artikel sollten Sie an der Kasse hinterlegen. Auch wenn Sie nicht ganz sicher sind, entscheiden Sie sich schnell für einen Artikel, später ist er vielleicht nicht mehr da. Am Ende werden die gesammelten "Schätze" an der Kasse bezahlt.
Übrigens planen Sie eine eventuelle Kinderbetreuung für die Zeit des Basarbesuches ein. Wenn Sie Glück haben, gibt es dort eine betreute Kinderecke oder eine Cafeteria. Denn keinem macht es Spaß, ein jammerndes Kind an der Hand zu haben, das zwischen engen Gängen und großen Leuten hin und her geschubst wird!
Bei einem Selbstverkäuferbasar ist die Suche nach den passenden Größen etwas umständlicher, aber Sie haben die Möglichkeit mit den Verkäufern bei den Preisen noch zu verhandeln. Sie sollten auch hier eine entsprechend große Tasche wie auch genügend Wechselgeld dabei haben. Die Wartezeit an der Kasse entfällt.
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