Spezial-Thema /1. Januar 2019

Special im Januar: Helau oder Alaaf, Hauptsache Party

 

Wie alt ist die Karneval Geschichte und wo hat der Karneval seinen Ursprung?

 

Am 11. November um genau 11:11 beginnt die närrische Jahreszeit der Masken und Verkleidungen. Egal ob man sie als Karneval, Fasching oder Fasnet bezeichnet, mit ihr verbinden wir Gefühle und Emotionen, von der Kindheit bis hin zum Erwachsenenalter.

Auf der ganzen Welt wird die „fünfte Jahreszeit“ farbenfroh und ausgiebig gefeiert. Besonders in Südamerika sind die Menschen vom frohen Treiben angetan.

Die historischen Wurzeln des Faschings reichen mehr als 5.000 Jahre zurück. Die Germanen trugen schon damals Verkleidungen aus Fellen und Masken um die bösen Geister des Winters zu vertreiben und um gute Geister zu erwecken, die den Frühling mit sich brachten. Im Mittelalter stand die Zahl Elf für Jux und Narretei. Über die Jahrhunderte haben sich viele Bräuche erhalten oder wurden wiederbelebt. Doch eines haben alle Bezeichnungen wie Fasnet, Fasching, Fassenacht gemeinsam: Sie stammen aus dem althochdeutschen und bezeichnen den „Vorabend oder die Nacht“ vor der Fastenzeit. Aus der Sicht des christlichen Glaubens ist Fasching ein Fest, bei dem man sich noch einmal ausgiebig an Speis und Trank laben kann, bevor die Fastenzeit vor Ostern beginnt.

 

Fasching: Zeit für Familie und Freunde

 

Fasching ist auch ein Fest für die ganze Familie und eine gute Zeit, um kreativ zu sein und Spaß zu haben. Besonders Kinder vergnügen sich sehr daran, sich Verkleidungen auszudenken und vollkommen in der Rolle des Cowboys, des Piraten oder der Prinzessin aufzugehen. Den Alltag außen vor zu lassen und einfach mal in eine andere Rolle zu schlüpfen und die Facetten des Charakters auf sich selbst zu übertragen oder neu zu interpretieren ist wichtig für die Entwicklung des Kindes und macht nicht nur ihnen sehr viel Spaß. Aus Mann wird Frau, aus schön wird hässlich, der Mensch wird zum Tier. die herrschende Ordnung wird auf den Kopf gestellt. Sei es nun die Märchenfigur aus Omas altem Märchenbuch oder eine bekannte Figur aus dem Fernsehen oder Kino. Der Fantasie des Kindes sind bei der Kostümwahl keine Grenzen gesetzt.

Um den Kostümwunsch des Kindes so gut es geht umzusetzen, müssen sich die Eltern schon einige Wochen im Voraus erkundigen, wo sie die einzelnen Komponenten des Kostüms beschaffen können. Viele Fachgeschäfte haben zum Thema Fasching eine große Auswahl an Kostümen, Masken und Deko. Oft findet man hier auch eine sehr ausgefallene Auswahl für das perfekte Faschings-Outfit.

Viele Online-Portale haben ebenfalls ein überreiches Angebot. Der Vorteil hier, alles wird bequem nachhause geliefert.

Die Begeisterung der Kinder, wenn sie sich verkleiden dürfen ist überall gleich. Auch das Schminken ist für die meisten Kinder ein Muss. Ein bemaltes Gesicht gehört einfach zu Fasching dazu. Eltern sollten jedoch hierbei aufpassen, da Kinderschminke bedenkliche Substanzen enthalten kann. Das Haltbarkeitsdatum ist ebenso wie das BDIH- oder Natrue-Siegel ein wichtiges Kriterium, um zu sehen, ob die Produkte Silikone, Paraffine und anderen synthetischen Inhaltsstoffe beinhalten und somit das Risiko von Hautreizungen oder Allergien besteht. Vielleicht wechseln Sie auch gleich zu Naturkosmetik-Produkten, was auch  Öko-Test empfiehlt.

 

Närrisches Treiben zu Hause oder auswärts

 

Wer Fasching zu einem unvergesslichen Event für Familie und Freunde machen möchte, kann dieses ganz einfach tun, indem eine Partyagentur mit der Planung und Umsetzung der Feierlichkeiten beauftragt. Durch Absprachen mit den Partyplanern kommt der persönliche Geschmack auch nicht zu kurz und der Erfolg der Party ist garantiert.

In der närrischen Zeit gibt es vielerorts Faschingspartys mit Gardetanz und Büttenreden, die von den örtlichen Karnevalsvereinen organisiert werden. Karten hierfür sollten rechtzeitig vorbestellt werden.

Die Karnevalshochburgen sind das Rheinland mit Mainz, Düsseldorf und Köln. Neben einem Ausflug ins kunterbunte Rheinland, können auch im Taunus die traditionellen Faschingsumzüge wie beispielsweise in Oberursel, Weilmünster und Flörsheim besucht werden. Besonders große Umzüge gibt es in Frankfurt, Heddernheim und Mainz.

Hoffen wir, dass das Wetter mitmacht und die Funkenmariechen nicht frieren müssen.

 

Auf die Narren, fertig, los…… bis Aschermittwoch!