Special-Thema /1. November 2019

Special im November: Alle Jahre wieder

Alle Jahre wieder beginnen wir, unsere Wohnungen weihnachtlich zu schmücken, Plätzchen zu backen, Geschenke für unsere Lieben zu kaufen und auf Weihnachtsmärkten zu bummeln. Am 24. Dezember ist es soweit: Heilig Abend, wir feiern den Vorabend der Geburt Christi und alle feiern mit, die sich von dieser Tradition anstecken lassen. In der ganzen Welt feiern Christen am 25. und 26. Dezember die Geburt Jesu. Das Weihnachtsfest ist eines der Hauptfeste im Kirchenjahr und auch das Beliebteste.

Spätestens am 6. Dezember, wenn der Nikolaus mit Knecht Ruprecht kleine Geschenke, Süßigkeiten, Äpfeln und Nüsse in die frisch geputzten und bereitgestellten Stiefel legt, ist es nicht mehr lange bis Weihnachten. In vielen Familien kommt der Nikolaus oder der Weihnachtsmann persönlich vorbei. Wenn es überraschend an der Haustüre klingelt ist das Juchhe groß. Wer keinen Onkel hat, der das übernimmt, kann diesen Service auch buchen. Aber nicht zu lange warten, das Angebot ist begrenzt.

 

Adventskalender, die Auswahl ist groß

Auf keinen Fall darf ein Adventskalender fehlen. Die gibt es heute nicht nur für Kinder mit kleinen Spielsachen oder Schokolade, sondern auch für die Großen, die im Herzen klein geblieben sind, mit allen erdenklichen Inhalten hinter jedem Türchen. Für die Damen Beauty-Artikel oder kleine Parfümfläschchen oder erlesene Pralinen, für die Herren Hobbyzubehör oder Cognacproben oder verschiedene Biersorten. Es gibt eine riesige Auswahl und trotzdem befüllen sehr viele den Adventskalender individuell für Ihre Lieben. Es gibt vorgefertigte Stoffe mit 24 Kästen oder Säckchen die an die Wand gehängt werden können oder mit einer Klammer an einem Seil befestigt werden.

 

Vorfreude ist die beste Freude

Wenn die Vorfreude und die Anspannung auf das Weihnachtsfest langsam ansteigen, darf ruhig ein kleines oder großes Geheimnis für den Weihnachtsabend bleiben. Am schönsten ist es, wenn die Kinder noch fest an das Christkind oder den Weihnachtmann glauben und mit leuchtenden Augen zum ersten Mal den geschmückten Weihnachtsbaum sehen und die Geschenke auspacken.

Für die kindliche Entwicklung sind die Traditionen um Weihnachten wie Plätzchen backen und die Wohnung weihnachtlich dekorieren wichtig. Sie geben den Kinder Sicherheit und Kontinuität in der heutigen schnelllebigen Zeit, in der der Zeitgeist so schnell wechselt, dass man ins Taumeln kommt.

Auch größere Kinder lassen sich gerne für Weihnachten begeistern, obwohl sie natürlich schon wissen, wer die Geschenke bringt. Auch wenn sie cool ihre kleinen Geschwister aufklären wollen, warten sie doch selbst auf die Geschenke unterm Weihnachtbaum und ein kleiner Zweifel bleibt noch lange.

 

Ohne Weihnachtsbaum geht es nicht

Auch beim Aussuchen und Schmücken des Weihnachtsbaumes helfen viele Kinder. Denn auch das schafft das Christkind oder der Weihnachtsmann nicht alles alleine. Am beliebtesten ist bei uns die Nordmanntanne, weil sie nicht piekst und lange hält. Aber den besten Weihnachtsduft hat nun mal die Blautanne. Aus Sicherheitsgründen sollte man elektrische Kerzen verwenden, damit das Fest nicht überraschend enden muss. Denn auch die Feuerwehrleute sollen in Ruhe mit Ihren Familien feiern können.

 

Der heilige Abend

Um den Heiligen Abend feierlich und besinnlich zu gestalten wird in vielen Familien die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel vorgelesen. Viele singen Weihnachtslieder und spielen Blockflöte oder andere Instrumente. Bei manchen ist es Tradition, dass ein Kind ein Weihnachtsgedicht auswendig gelernt hat und es vortragen darf.

Dann werden die Geschenke ausgepackt und jeder schaut, ob sein Geschenk dem Anderen Freude bereitet hat. Man freut sich über die eigenen Geschenke und bedankt sich in die Runde. Dann setzen sich alle an den festlich gedeckten Tisch und essen Weihnachtsgans mit Rotkraut und Klößen oder Würstchen mit Kartoffelsalat. Jeder wie er will.

Besonders feierlich und eine schöne Tradition ist der Besuch der Christmette mit der ganzen Familie. Denn bei dem ganzen Rummel sollte man den Ursprung des Festes nicht vergessen. Die Kirchen sind geschmückt und der Gottesdienst besonders feierlich gestaltet mit Chor und Orchester. Da vergeht die Stunde wie im Flug. Hinterher kann man die aufgebaute Krippe mit Maria, Josef und dem Jesuskind bewundern.

Leider ist in unserer schnelllebigen Zeit oft nicht die Ruhe, um das Weihnachtsfest ruhig zu verleben. Lassen sie sich nicht hetzen und hetzen sie sich nicht selbst. Sagen sie einfach auch mal die fünfte Vorweihnachtsfeier ab. Dann wird es sicher ein besinnliches Fest.

 

Frohe Weihnachten!