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	<title>Zum Thema Special-Thema &#8211; taunus4family</title>
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	<description>Ihr Familienportal für die Taunus-Region</description>
	<lastBuildDate>Thu, 18 Jun 2026 11:52:59 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Special: Wie sichere Bindung Kinder fürs Leben stärkt</title>
		<link>https://www.taunus4family.de/wie-sichere-bindung-kinder-fuers-leben-staerkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eva Tiedke-Trimborn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 11:49:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Special-Thema]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Mama, schau mal!“ Kaum ein Satz begleitet Eltern häufiger durch den Alltag. Kinder möchten uns ihre gemalten Bilder zeigen, ihre ersten Purzelbäume, die selbst gepflückte Blume oder den Turm aus Bauklötzen. Hinter diesem …</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="924" data-end="942">„Mama, schau mal!“</p>
<p data-start="947" data-end="1258">Kaum ein Satz begleitet Eltern häufiger durch den Alltag. Kinder möchten uns ihre gemalten Bilder zeigen, ihre ersten Purzelbäume, die selbst gepflückte Blume oder den Turm aus Bauklötzen. Hinter diesem Wunsch steckt mehr als der Wunsch nach Aufmerksamkeit. Kinder suchen Verbindung. Sie möchten gesehen werden.</p>
<p data-start="1263" data-end="1438">Dieses Gefühl, wahrgenommen und ernst genommen zu werden, gehört zu den wichtigsten Bausteinen einer sicheren Bindung &#8211; und damit zu den Grundlagen einer gesunden Entwicklung.</p>
<h2>Bindung ist die Basis für ein gesundes Aufwachsen</h2>
<p class="isSelectedEnd">Die Bindungsforschung beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Frage, was Kinder brauchen, um sich gesund entwickeln zu können. Die Ergebnisse sind eindeutig: Kinder, die in den ersten Lebensjahren verlässliche und liebevolle Beziehungen erleben, profitieren davon oft ihr gesamtes Leben.</p>
<p class="isSelectedEnd">Eine sichere Bindung stärkt das Selbstwertgefühl, fördert die emotionale Stabilität und hilft dabei, mit Stress und Krisen besser umzugehen. Kinder lernen durch ihre Bezugspersonen, wie Beziehungen funktionieren. Sie entwickeln Vertrauen &#8211; in andere Menschen und in sich selbst.</p>
<p class="isSelectedEnd">Wer als Kind erlebt, dass Trost, Unterstützung und Zuwendung verlässlich verfügbar sind, nimmt diese Erfahrungen als innere Sicherheit mit ins Erwachsenenleben. Aus diesem Grund sprechen Fachleute häufig davon, dass Bindung das Fundament für psychische Gesundheit, soziale Kompetenz und Resilienz bildet.</p>
<p class="isSelectedEnd">Dabei geht es nicht um perfekte Eltern. Kinder brauchen keine Mütter und Väter, die alles richtig machen. Sie brauchen Erwachsene, die grundsätzlich verlässlich sind, die zuhören, Fehler eingestehen können und auch nach Konflikten wieder auf ihr Kind zugehen.</p>
<h2>Liebe und Grenzen gehören zusammen</h2>
<p class="isSelectedEnd">Ein häufiges Missverständnis besteht darin, Bindung mit grenzenloser Nachgiebigkeit gleichzusetzen. Doch eine sichere Bindung bedeutet nicht, jedem Wunsch des Kindes nachzugeben.</p>
<p class="isSelectedEnd">Kinder brauchen ebenso Orientierung, Regeln und Grenzen. Sie geben Halt und vermitteln Sicherheit. Ein liebevoll ausgesprochenes „Nein“ kann genauso wichtig sein wie eine Umarmung. Entscheidend ist, dass Kinder spüren: Die Beziehung bleibt bestehen, auch wenn es einmal Konflikte gibt.</p>
<p class="isSelectedEnd">Sichere Bindung entsteht durch Verlässlichkeit. Kinder müssen darauf vertrauen können, dass Erwachsene für sie da sind &#8211; sowohl in schönen als auch in schwierigen Momenten.</p>
<h2>Wenn Bindung fehlt</h2>
<p class="isSelectedEnd">Nicht alle Kinder wachsen unter solchen Bedingungen auf. Jugendämter, Schulen und soziale Einrichtungen berichten seit Jahren von zunehmender Überforderung vieler Familien. Psychische Belastungen, finanzielle Sorgen, Krankheit, Einsamkeit oder fehlende Unterstützung können dazu führen, dass Eltern an ihre Grenzen geraten.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Kinder sind häufig die Leidtragenden. Manche erleben Vernachlässigung, andere emotionale Unsicherheit oder fehlende Verlässlichkeit. Oft bleiben diese Probleme lange unsichtbar.</p>
<p class="isSelectedEnd">Dabei zeigen Studien immer wieder, dass frühe Bindungserfahrungen weitreichende Auswirkungen haben können. Sie beeinflussen nicht nur das emotionale Wohlbefinden, sondern stehen auch mit körperlicher Gesundheit, Stressverarbeitung und späteren Beziehungen in Zusammenhang.</p>
<p class="isSelectedEnd">Wichtig ist jedoch: Eine schwierige Kindheit bedeutet nicht automatisch ein schwieriges Leben. Menschen bleiben lern- und entwicklungsfähig. Positive Erfahrungen können belastende Erlebnisse ausgleichen und neue Wege eröffnen.</p>
<h2>Kinder brauchen ein Dorf</h2>
<p class="isSelectedEnd">Der bekannte Satz „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen“ hat bis heute nichts von seiner Bedeutung verloren. Gerade in einer Zeit, in der viele Familien weniger Unterstützung durch Großfamilien oder Nachbarschaften erfahren, gewinnen andere Bezugspersonen an Bedeutung.</p>
<p class="isSelectedEnd">Großeltern, Paten, Erzieherinnen, Lehrer, Trainer oder engagierte Nachbarn können wichtige Anker im Leben eines Kindes sein. Oft reicht schon ein Mensch, der zuhört, Interesse zeigt und einem Kind das Gefühl vermittelt, wertvoll zu sein.</p>
<p class="isSelectedEnd">Bindung entsteht dort, wo Kinder Verlässlichkeit erleben. Sie ist nicht ausschließlich an die Eltern gebunden. Jede positive Beziehung kann dazu beitragen, dass ein Kind Vertrauen entwickelt und Zuversicht für seinen eigenen Weg gewinnt.</p>
<h2>Kleine Gesten mit großer Wirkung</h2>
<p class="isSelectedEnd">Vielleicht beginnt Bindung genau dort, wo wir sie oft übersehen: beim gemeinsamen Vorlesen, beim Zuhören nach einem langen Schultag oder beim Bewundern eines selbst gemalten Bildes.</p>
<p class="isSelectedEnd">Diese kleinen Momente wirken unscheinbar. Doch sie senden eine wichtige Botschaft: „Ich bin für dich da.“</p>
<p>Und genau diese Botschaft brauchen Kinder mehr denn je. Denn sichere Bindung ist nicht nur ein Geschenk für das einzelne Kind. Sie ist eine Investition in unsere gemeinsame Zukunft &#8211; in Menschen, die Vertrauen, Mitgefühl und Verantwortung weitergeben können.</p>
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		<item>
		<title>Special: Taschengeld und Gelderziehung</title>
		<link>https://www.taunus4family.de/taschengeld-und-gelderziehung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eva Tiedke-Trimborn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Nov 2023 17:54:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Special-Thema]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Wenn bis morgen dein Zimmer nicht aufgeräumt ist, gibt es kein Taschengeld!“ Fallen solche Sätze, haben wir Eltern damit eine Grenze überschritten. Denn Taschengeld zum Drohmittel der Wahl zu machen, ist ein absolutes …</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„<em>Wenn bis morgen dein Zimmer nicht aufgeräumt ist, gibt es kein Taschengeld</em>!“ Fallen solche Sätze, haben wir Eltern damit eine Grenze überschritten. Denn Taschengeld zum Drohmittel der Wahl zu machen, ist ein absolutes No-go. Kinder müssen mit ihrem Taschengeld machen können, was sie für richtig halten.</p>
<p>Diese Freiheit gilt auch dann, wenn Kinder ihr Geld für etwas ausgeben, das aus Sich der Eltern als schadet. Wenn mein Kind sein Taschengeld um 12 Uhr montags erhält und es um 12.10 Uhr bereits für Chips ausgegeben hat, sollte das respektiert werden. Ob es sich um eine zusätzliche Kugel Eis, ein neues Springseil oder einen Kinobesuch mit Freunden handelt – Taschengeld bedeutet für Kinder Entscheidungsfreiheit.</p>
<p>Es gibt zwar Grundschulen, Gymnasien und Universitäten, doch wenn es um das liebe Geld geht, haben diese Einrichtungen wenig zu bieten. Haben Sie Ihren Kindern schon erklärt, was ein Girokonto ist, warum der Mensch keine Unfallversicherung mit Prämienrückgewähr braucht und wie Vermögen aufgebaut wird? Ein gesundes Verhältnis zu Geld müssen ihnen vor allem die Eltern vermitteln und vorleben. Sie fungieren als Vorbilder im Umgang mit Geld für ihre Kinder. Doch wie gelingt das? Fangen wir klein an: zum Umgang mit Taschengeld, teuren Wünschen und bezahlten Arbeiten im Haushalt&#8230;</p>
<h2>Umgang mit Geld lernen</h2>
<p>Dass schon die Jüngsten lernen, dass sich mit Geld Wünsche erfüllen lassen, ist bekannt. Geld, das sie zum Geburtstag oder zu Weihnachten von Verwandten erhalten, investieren sie begeistert in Eis oder Bonbons. Grundschulkinder wiederum nutzen ihr erstes eigenes Taschengeld vorzugsweise für Süßigkeiten, Spielzeug oder ihre Lieblingszeitschrift vom Kiosk.</p>
<p>Die Frage, ab wann ein Kind Taschengeld erhalten sollte, lässt sich nicht pauschal beantworten. Vielmehr hängt es von der Umgebung ab, in der das Kind aufwächst, und davon, ob es bereits ein Verständnis für Zahlen entwickelt hat. Das Deutsche Jugendinstitut empfiehlt Eltern jedoch, ihren Kindern bereits ab dem Grundschulalter regelmäßig Taschengeld zu geben. Das Taschengeld sollte in regelmäßigen Intervallen, sei es wöchentlich oder monatlich, pünktlich gezahlt werden und ihr Kind darüber frei verfügen können. Auf diese Weise lernen Kinder den verantwortungsbewussten Umgang mit Geld und verstehen, dass es sich lohnt, ihre Finanzen zu managen, um für ihre Wünsche zu sparen.</p>
<h2>Wie hoch das Taschengeld in welchem Alter sein sollte</h2>
<p>Die Festlegung der Höhe des Taschengelds sollte individuell in jeder Familie ausgehandelt werden und hängt von einigen Faktoren ab:</p>
<ul>
<li>Der finanziellen Grundsituation der Familie: Familien mit einem geringen Einkommen können eventuell nicht so viel Geld abgeben, wie wohlhabendere Familien</li>
<li>Dem Wohnort: Oft ist das Leben in großen Städten teurer als auf dem Land &#8211; Kinder in Großstädten benötigen möglicherweise mehr Taschengeld</li>
<li>Der Familiengröße und der Anzahl der Kinder</li>
<li>Dem Entwicklungsstand des Kindes</li>
</ul>
<p>Sprechen Sie mit Ihrem Kind offen über das Thema. Durch solche Gespräche kann Ihr Kind besser verstehen, warum manche Freunde mehr oder weniger Taschengeld erhalten. Taschengeld spielt hierbei eine wichtige Rolle als Beitrag zur finanziellen Erziehung, und die regelmäßige Bereitstellung fördert ein tiefergehendes Verständnis für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Geld.</p>
<p>Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind einen festen Betrag und vermeiden Sie weitere Zahlungen oder Vorschüsse, sodass Ihr Kind lernt, mit seinem Budget hauszuhalten. Wenn das Geld ausgegeben ist, müssen die Kinder lernen, bis zur nächsten Zahlung zu warten. Wichtig ist auch, dass das Taschengeld unabhängig vom Verhalten des Kindes gezahlt wird. Es sollte nicht als Belohnung oder Strafe genutzt werden, damit Ihr Kind planen kann und einen verantwortungsbewussten Umgang mit Scheinen und Münzen lernt.</p>
<p><strong>Die Höhe selbst ist jedoch nicht der zentrale Aspekt beim Thema Taschengeld. Vielmehr ist es von großer Bedeutung, dass das Taschengeld regelmäßig und unabhängig vom Verhalten des Kindes gewährt wird.</strong></p>
<h2>So hoch sollte das Taschengeld ausfallen</h2>
<p>Geht es in die Verhandlung, haben Eltern zwei Möglichkeiten: Sie können sich an der offiziellen Taschengeldtabelle orientieren oder sich einen eigenen Rahmen setzen. Die <a href="https://www.dji.de/themen/jugend/taschengeld.html" target="_blank" rel="noopener">Taschengeldtabelle</a> gibt das Deutsche Jugendinstitut online heraus.</p>
<p>Erziehungswissenschaftler raten, Kindergarten- und Grundschulkindern das Taschengeld wöchentlich auszuzahlen. Erst ab einem Alter von zehn Jahren seien Kinder in der Lage, einen ganzen Monat zu überblicken und sich das Geld einzuteilen.</p>
<p>Nähern sich bedeutende Ereignisse wie die Einschulung, große Geburtstage oder Zeugnisvergaben, liegt die Hauptverantwortung in erster Linie bei den Eltern. &#8222;Eltern sollten proaktiv auf ihre Kinder zugehen. Es ist am besten, die Frage nach der Taschengelderhöhung in einem festgelegten Rhythmus anzusprechen&#8220; – beispielsweise jedes Jahr im Zusammenhang mit einem bestimmten Ereignis.</p>
<h2>Kurz zusammengefasst: Diese Regeln gelten beim Taschengeld</h2>
<ul>
<li>Es sollte dem Alter entsprechend angepasst sowie regelmäßig und pünktlich ausgezahlt werden. Eine Erinnerung durch das Kind sollte nicht nötig werden.</li>
<li>Es sollte weder als Lob noch als Bestrafung erhöht oder gekürzt werden, sondern eine Konstante im Leben des Kindes darstellen.</li>
<li>Das Kind sollte bei seinen Kaufentscheidungen beraten, aber nicht bevormundet werden: Aus Fehlern kann man lernen.</li>
<li>Käufe sollte nicht vom Elternteil verboten werden, solange sie sicher und altersgerecht sind.</li>
<li>Es sollte klare Regeln in Hinblick auf Käufe von Fast-Food, Knabbereien und Süßigkeiten geben. Die Gesundheit des Kindes sollte im Vordergrund stehen.</li>
<li>Ist das Taschengeld vorzeitig aufgebraucht, sollte das Kind nicht automatisch mehr Geld zur Verfügung gestellt bekommen.</li>
<li>Eine &#8222;Gender Pay Gap&#8220; sollte vermieden werden: Mädchen und Jungen im gleichen Alter sollten gleich viel Taschengeld bekommen.</li>
</ul>
<h2>Budget Geld Empfehlungen</h2>
<p>Neben dem Taschengeld haben Eltern die Möglichkeit, ihren Kindern auch Budgetgeld zukommen zu lassen. Mit dem Budgetgeld können Jugendliche eigenverantwortlich Kleidung oder Schulmaterial erwerben. Es kann auch für Smartphone-Kosten genutzt werden. Der wesentliche Unterschied zum Taschengeld besteht darin, dass das Budgetgeld für notwendige Einkäufe vorgesehen ist, während das Taschengeld frei zur Verfügung steht.</p>
<p>Gerade wenn Jugendliche höhere Beträge als Taschengeld erhalten, wird teilweise auch erwartet, dass sie alltägliche Ausgaben damit bestreiten bzw. es besteht Unklarheit darüber, inwiefern sie dies tun sollten. Sie sollten jedoch eine klare Trennung zwischen Taschengeld und festgelegten Budgets für bestimmte Ausgaben schaffen. Falls gewünscht wird, dass Jugendliche eigenständig für spezifische Bereiche wie Kleidung oder Schulsachen einkaufen, ist es empfehlenswert, separate Budgets für diese Ausgaben festzulegen. Auf diese Weise lernen Jugendliche, notwendige Ausgaben zu planen und ihr Geld entsprechend aufzuteilen.</p>
<p>Die Einführung von Budgetgeld wird ab einem Alter von etwa 14 Jahren aufgrund der Entwicklung des Geldverständnisses empfohlen. Zu Beginn können Eltern das Budgetgeld möglicherweise nur für einen bestimmten Bereich gewähren, wie zum Beispiel Schulmaterial oder Essen außerhalb des Hauses. Um eine Vermischung von Taschengeld und Budgetgeld zu vermeiden, könnte es sinnvoll sein, das Taschengeld bar auszugeben und das Budgetgeld auf ein Jugendgirokonto zu überweisen, oder umgekehrt.</p>
<p>Eltern und Jugendliche sollten gemeinsam besprechen, für welche Anschaffungen spezifische Budgets gewährt werden sollen (z. B. Kleidung, Essen außerhalb des Hauses, Schulsachen, etc.), und die Höhe des Budgets sollte entsprechend ausgerichtet sein. Bei jüngeren Jugendlichen könnte es sinnvoll sein, mit einem kleineren Betrag oder einem begrenzten Budget zu beginnen. Eine Möglichkeit zur Festlegung der Höhe des Budgetgeldes besteht darin, die entsprechenden Kosten über einen Zeitraum von drei Monaten zu beobachten. Es ist wichtig, dass die Höhe des Budgets den tatsächlichen Kosten entspricht. Die folgenden Vorschläge dienen lediglich als Orientierungswerte.</p>
<h3>Wie viel Budgetgeld sollte ich im Monat für mein Kind einplanen?</h3>
<ul>
<li>Für Kleidung und Schuhe: 30 Euro &#8211; 50 Euro</li>
<li>Für Essen außer Haus: 20 Euro &#8211; 30 Euro</li>
<li>Für den ÖPNV: 15 Euro &#8211; 20 Euro</li>
<li>Für Telefonie und Handy: 10 Euro &#8211; 20 Euro</li>
<li>Für Schulmaterial: 5 Euro &#8211; 10 Euro</li>
<li>Für Hygieneartikel: 5 Euro &#8211; 10 Euro</li>
</ul>
<h2>Nebenjobs für Teenager</h2>
<p>Mit zunehmendem Alter wächst bei Kindern der Wunsch, über eigenes Geld zu verfügen, sei es für Kinobesuche, Konzertkarten oder die neuesten Sneakers.</p>
<p><strong>Jugendliche haben die Möglichkeit, ihr Taschengeld durch Nebenjobs aufzubessern</strong>, wobei die gesetzlichen Regelungen festgelegt sind. Doch worauf muss in diesem Zusammenhang besonders geachtet werden?</p>
<p>Frühestens ab dem 13. Lebensjahr darf neben der Schule täglich zwei Stunden zwischen 8 und 18 Uhr gearbeitet werden. Dies ist jedoch vor dem Schulbeginn oder während des Unterrichts nicht gestattet. Geeignete Tätigkeiten in diesem Rahmen könnten das Ausführen von Hunden, Botengänge, Babysitting, das Austragen von Prospekten oder Zeitungen sowie das Geben von Nachhilfe sein.</p>
<p>In kleinen Schülerjobs erlernen Kinder, erste Verantwortung zu übernehmen und den Zusammenhang zwischen Arbeit und Geld zu verstehen. Ältere Jugendliche haben mehr Möglichkeiten: Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren dürfen in Ferienjobs maximal acht Stunden am Tag an fünf Tagen in der Woche zwischen 6 und 20 Uhr arbeiten, und das für bis zu vier Wochen im Jahr. Mit zunehmendem Alter erweitern sich die Tätigkeiten, und viele Jugendliche ab 16 Jahren füllen beispielsweise Regale im Einzelhandel auf oder arbeiten in Bekleidungsgeschäften, Bäckereien oder Eisdielen. Ab dem 17. Lebensjahr ist es Jugendlichen gestattet, Kassieren und Aushilfstätigkeiten in Büros zu übernehmen. Hierbei sind Einnahmen bis zu 450 Euro im Monat steuerfrei.</p>
<p>In diesem Kontext lernen Jugendliche auch, zu reflektieren, ob die getätigten Ausgaben wirklich notwendig waren oder ob sie das Geld besser sparen oder für etwas anderes verwenden sollten. Die Fähigkeit, finanzielle Prioritäten zu setzen, ist eine wichtige Eigenschaft, die im späteren Leben von Nutzen sein kann.</p>
<p>Ein wichtiger Gedankenprozess, den Kinder in Bezug auf das Sparen entwickeln sollten: Der Verzicht von heute ist die Wunscherfüllung von morgen. Mit zunehmendem Alter wird die Fähigkeit zu sparen immer wichtiger. Mit steigendem Alter werden auch die Ausgaben größer und gewichtiger. Ein früh entwickeltes Verständnis für vorübergehenden Verzicht erweist sich als äußerst hilfreich.</p>
<h2>Den richtigen Nebenjob finden</h2>
<p>Die Auswahl des passenden Nebenjobs für Ihr Kind hängt individuell von seiner Persönlichkeit und seinen Vorlieben ab. Als Faustregel sollte immer gelten: Die Schule hat oberste Priorität!</p>
<p>Die wichtigste Quelle für die Jobsuche ist das Internet. Jobbörsen oder Unternehmen bieten entsprechende Stellenanzeigen. Es lohnt sich auch, in Supermärkten oder Geschäften nachzufragen, da häufig Stellenangebote in den Filialen ausgehängt sind.</p>
<p><strong>Hier sind die wichtigsten Punkte zu Nebenjobs im Überblick:</strong></p>
<ul>
<li>Frühestens mit 13 Jahren dürfen Teenager einen Nebenjob annehmen.</li>
<li>Vollzeitschulpflichtige Jugendliche dürfen maximal zwei Stunden am Tag arbeiten.</li>
<li>Ab 15 Jahren dürfen Schüler einen Ferienjob mit einer 40-Stunden-Woche ausüben, jedoch nur für maximal vier Wochen pro Jahr.</li>
<li>Bis zur Volljährigkeit ist die Zustimmung der Eltern erforderlich.</li>
</ul>
<h2>Eltern sollten mit ihren Kindern offen über Geld sprechen</h2>
<p>Besonders wichtig, um den Umgang mit Geld zu lernen, ist, was vielen Eltern schwerfällt: Offen über die Einnahmen- und Ausgabenseite des Haushaltes zu sprechen. Um ein Gespür für Ein- und Ausgaben zu bekommen, sollten Eltern ihre Kinder mit zum Einkaufen nehmen, sie einbeziehen, wenn größere Anschaffungen in der Familie geplant sind und auch aus der Höhe ihres Gehaltes kein Geheimnis machen.</p>
<p>Kinder sind neugierig und haben viele Fragen. Es ist wichtig, offen mit ihnen über Geld und Konsum zu sprechen. Erklären Sie Ihren Kindern, warum Sie nicht alles kaufen möchten oder warum Sie bestimmte Produkte beim Einkaufen bevorzugen.</p>
<p>Denken Sie daran, dass Sie als Eltern Vorbilder für Ihre Kinder sind und einen großen Einfluss auf ihre finanzielle Erziehung haben. Wenn Sie in Ihrer Familie offen über Geldthemen sprechen, ermutigt dies die Kinder, ihre eigenen Erfahrungen und Schwierigkeiten zu teilen.</p>
<p><strong>FAZIT</strong>: Der Verzicht von heute ist die Wunscherfüllung von morgen: Ein Gedankenprozess, den Kinder hinsichtlich des Sparens entwickeln sollen. Sparen zu können, wird mit zunehmendem Alter immer wichtiger. Je älter wir werden, desto größer und gewichtiger sind oft die Ausgaben, die wir tätigen. Sehen wir Taschengeld und Budget es also als ein Teil der Finanzbildung.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Special: Wie erziehe ich moderne Jungs?</title>
		<link>https://www.taunus4family.de/wie-erziehe-ich-moderne-jungs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eva Tiedke-Trimborn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Mar 2023 13:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Special-Thema]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Wir sitzen am Fußballfeld und beobachten das gemischte Team unseres Sohnes aus 8 – 9-jährigen Jungen und Mädchen. Während des Trainings stolpert ein Junge, stürzt und zieht sich eine ziemliche Knieschramme zu. …</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Wir sitzen am Fußballfeld und beobachten das gemischte Team unseres Sohnes aus 8 – 9-jährigen Jungen und Mädchen. Während des Trainings stolpert ein Junge, stürzt und zieht sich eine ziemliche Knieschramme zu. Mehrere Kameraden umringen ihn und ich höre nur den Satz: ‚Mensch, jetzt heul nicht wie ein Mädchen‘…</p>
<p>Ich ertappe mich dabei, dass ich genau diesen Gedanke auch gerade hatte…</p>
<h2>Wann ist ein Mann ein Mann?</h2>
<p>Laut Studien weinten kleine Jungen und Mädchen gleich viel. Bis sie ungefähr fünf Jahre alt sind. Dann bekämen die Jungs gesagt, dass Angst zwar okay sei, aber das sie ihre Gefühle besser nicht zeigen sollten. Etwa ab dem dritten Lebensjahr beginnen Kinder, sich der Erwartungen der Gesellschaft bewusst zu werden, die aufgrund ihres Geschlechts und anderer Faktoren auf sie projiziert werden. Diese Erwartungen können von Stereotypen über das Verhalten und die Interessen von Jungen und Mädchen bis hin zu Erwartungen an bestimmte Rollen und Verhaltensweisen im späteren Leben reichen.</p>
<p>Die Vorstellung davon, was heute &#8222;männlich&#8220; ist, hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert und ist von verschiedenen Faktoren abhängig, wie zum Beispiel von der Kultur, der Gesellschaft, den individuellen Werten und Perspektiven.</p>
<p>Mir fällt immer wieder auf, das es aber oft zwei Extreme gibt, wenn es um das Thema Mann und Männlichkeit geht: Männer sollen in unserer Gesellschaft schon seit jeher stark sein, hart, rau, mutig  und sind dominant. Zumindest war das lange das Idealbild von Männlichkeit. Auf der anderen Seite gibt es den modernen Mann. Er hat sich der neuen, weiblicheren Gesellschaft angepasst. Er verfügt über &#8218;weiche&#8216; Kompetenzen, darf Gefühle zeigen, ist reflektiert, selbstbewusst und hat emotional dazugelernt.</p>
<p>Die Frage „Wann ist ein Mann ein Mann?“ muss wohl immer wieder jeder für sich neu beantworten.</p>
<h2>Aufbrechende Rollenbilder</h2>
<p>Das alte, traditionelle Verständnis von Männlichkeit ist schon länger im Zerfall begriffen. Eine positive und notwendige Entwicklung. Tatsächlich aber hat es der Mann heutzutage nicht leicht. Was gestern noch als männlich galt, ist heute verpönt – und auch wieder nicht. Wir leben in einer Gesellschaft von neuen und wechselnden Rollenverhältnissen, Gleichberechtigung, einer wachsenden Anzahl an Feminismus Debatten und dubiosen männlichen Vorbildern.</p>
<h2>Leben und Werte</h2>
<p>Wie erziehe ich meinem Sohn dazu, sich von den traditionellen wie den modernen Stereotypen loszusagen und seine eigene Männlichkeit „neu zu erfinden“?  Wie zeige ich ihm, dass es viele verschiedene Arten von Männlichkeit gibt, die alle gleichwertig und akzeptabel sind?</p>
<p><strong>Als Vater können Sie Ihrem Sohn die Werte, die heute wichtig sind, auf verschiedene Weise vermitteln:</strong></p>
<ul>
<li>Seien Sie ein Vorbild: Die Art und Weise, wie Sie als Vater leben und handeln, hat einen großen Einfluss darauf, wie Ihr Sohn seine Rolle als Mann und Vater in der Zukunft verstehen wird. Versuchen Sie, die Werte, die Sie Ihrem Sohn vermitteln möchten, in Ihrem eigenen Verhalten zu verkörpern.</li>
<li>Klare Kommunikation: Sprechen Sie offen mit Ihrem Sohn über die Werte, die für Sie wichtig sind. Erklären Sie ihm, warum Sie diese Werte für wichtig halten und wie sie ihm helfen können, ein erfolgreicher Mann und Vater zu werden.</li>
<li>Gemeinsame Aktivitäten: Verbringen Sie Zeit mit Ihrem Sohn und unternehmen Sie gemeinsam Aktivitäten, die dazu beitragen können, Werte wie Respekt, Durchhaltevermögen und Teamarbeit zu vermitteln. Zum Beispiel gemeinsames Sporttreiben, Ausflüge in die Natur, gemeinsames Kochen, etc.</li>
<li>Wertschätzung zeigen: Zeigen Sie Ihrem Sohn, wie wichtig es ist, andere Menschen zu respektieren und zu schätzen. Geben Sie ihm positive Rückmeldungen, wenn er andere respektiert und unterstützt, und helfen Sie ihm dabei, seine Empathie Fähigkeit zu entwickeln.</li>
<li>Offenheit für Vielfalt: Zeigen Sie Ihrem Sohn, dass Sie offen für Vielfalt sind und dass es in Ordnung ist, anders zu sein. Unterstützen Sie ihn dabei, seine eigenen Interessen und Talente zu entdecken, unabhängig von Geschlechterrollen oder Stereotypen.</li>
<li>Grenzen setzen: Zeigen Sie Ihrem Sohn auch, dass Grenzen und Regeln wichtig sind, um ein respektvolles und verantwortungsvolles Verhalten zu fördern. Setzen Sie klare Grenzen, aber erklären Sie auch, warum diese Grenzen notwendig sind.</li>
<li>Insgesamt ist es wichtig, Ihrem Sohn zu zeigen, dass es viele verschiedene Arten von Männlichkeit gibt und dass es in Ordnung ist, sich auf die eigenen Stärken und Interessen zu konzentrieren. Indem Sie ihm klare Werte vermitteln und ihm ein positives Vorbild sind, können Sie ihm helfen, ein Mann zu werden, auf den er stolz sein kann</li>
</ul>
<h2>Fantastisch, selbstbewusste Kerle</h2>
<p>Ein wichtiger Tipp, um Jungs modern zu erziehen: Ihnen sagen, dass es okay ist, GEFÜHLE ZU ZEIGEN. Die ganze Bandbreite: Trauer, Wut, Begeisterung, Freude, Angst.</p>
<p>Wenn wir uns eine gleichberechtigte Gesellschaft wünschen, in der jeder sich frei nach eigenen Wünschen entfalten kann, dann müssen wir auch unseren Jungs mehr Optionen geben Es ist eine anspruchsvolle, aber lohnende Rolle, die von vielen Vätern heute angestrebt wird. Wie die amerikanische Frauenrechtlerin Gloria Steinem sagt: &#8222;Ich bin froh dass wir anfangen unsere Töchter ein wenig mehr wie Söhne zu erziehen. Aber es wird nicht funktionieren, wenn wir nicht anfangen unsere Söhne ein bisschen wie unsere Töchter zu erziehen.&#8216;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Special: Eltern bleiben nach der Trennung</title>
		<link>https://www.taunus4family.de/eltern-bleiben-nach-der-trennung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eva Tiedke-Trimborn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2022 16:00:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Special-Thema]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Scheidungskindern wird oft eine düstere Zukunft prophezeit. Sie seien die Leidtragenden, können sich womöglich nie wieder von der Erfahrung erholen. Trotzdem war ich schon häufig überrascht, wenn Freunde meines Sohnes von den Trennungen …</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Scheidungskindern wird oft eine düstere Zukunft prophezeit. Sie seien die Leidtragenden, können sich womöglich nie wieder von der Erfahrung erholen. Trotzdem war ich schon häufig überrascht, wenn Freunde meines Sohnes von den Trennungen ihrer Eltern erzählten. Diesen Kindern habe ich gar nichts angesehen &#8211; vermutlich, weil ihre Eltern wussten, wie sie die Scheidung für das Kind am Angenehmsten gestalten können.</p>
<h2>Wie sage ich es meinem Kind?</h2>
<p>Der wichtigste Punkt ist die Kommunikation. Steht die Trennung fest, müssen die Kinder rechtzeitig davon erfahren. Unwissenheit ist kein Schutz, sondern verunsichert Kinder bloß. Sie sind sehr feinfühlig und bemerken ohnehin, dass etwas nicht stimmt.</p>
<p>Im Gespräch mit Ihrem Kind sollten Sie ihrem Kind klar zu verstehen geben, dass sich an der Beziehung zu den Eltern nichts ändern wird, dass sie &#8211; beide! &#8211; weiterhin für es da sein werden. Außerdem sollten Sie ihm versichern, dass es keine Schuld an der Situation trägt. Woran die Beziehung der Eltern genau gescheitert ist, müssen und sollten Kinder aber nicht erfahren. Dabei geht es oft um Erwachsenenthemen, die sie noch gar nicht begreifen und einordnen können.</p>
<h2>Wenn Kinder fragen, brauchen sie Antworten</h2>
<p>Wenn Sie mit jüngeren Kindern über die Scheidung sprechen &#8211; und auch in der Zeit danach -, werden sie vermutlich viele Fragen stellen. Dabei geht es nicht zwingend um das Emotionale, sondern vor allem um pragmatische Themen: Zieht Papa jetzt weg? Wo kann ich schlafen? Gibt es in der neuen Wohnung genug Platz für mein Spielzeug? Wer fährt mich in den Kindergarten? Um dem Kind ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln, sollten Sie sich auf solche Fragen schon im Voraus eine Antwort überlegen.</p>
<p>In offene Fragen dürfen und sollten Sie Ihr Kind einbeziehen. Nehmen Sie es zum Beispiel mit zum Termin für eine Wohnungsbesichtigung. Zeigen Sie ihm das neue Zimmer und überlegen Sie gemeinsam, wie sie es einrichten könnten. Fragen Sie, welche Wandfarbe es sich wünscht und wo das Bett stehen soll. Wenn das Kind bemerkt, dass es eine gewisse Entscheidungskraft hat und über zukünftige Entwicklungen nicht im Unklaren gelassen wird, wird es weniger Angst empfinden.</p>
<p>Ebenfalls wichtig: Hatten Sie einen gemeinsamen Familiennamen, sollte Ihr Kind diesen beibehalten dürfen, auch wenn ein Elternteil seinen Namen ändert. Für das Kind ist der Nachname ein Teil seiner Identität, den Sie ihm nicht nehmen sollten.</p>
<h2>Kinder und Trennung: Das Kind muss an erster Stelle stehen</h2>
<p>Eine Scheidung ist für beide Elternteile mit intensiven Gefühlen und Herausforderungen verbunden. Dennoch sollte das Kind an erster Stelle stehen. Das bedeutet aber nicht, dass Sie Ihr Kind verwöhnen: Große materielle Geschenke und der Wegfall jeglicher Pflichten im Haushalt bringen die intakte Familie auch nicht zurück. Und ihr Kind sollte ein Kind bleiben dürfen. Verantwortung für die eigenen Eltern darf es nicht übernehmen.</p>
<p>Versuchen Sie deshalb, Ihre Gefühle bei sich selbst zu lassen. Auch, wenn Sie wütend auf Ihren Expartner sind, ist dieser ein wichtiger Mensch für Ihr Kind. Erzählen Sie ihm nicht, was der Expartner Schlechtes getan hat, lassen Sie das Kind keine Vorwürfe hören. Es wird ansonsten das Gefühl haben, es müsste zu Ihnen halten und dürfte seinen anderen Elternteil nicht mehr lieben, da dieser ein böser Mensch sei.</p>
<h2>Keine Verlustängste: Kinder brauchen Zeit mit beiden Elternteilen</h2>
<p>In der Zeit direkt nach der Trennung ist vor allem eines wichtig: dass das Leben weitergeht, und zwar möglichst so wie bisher. Routinen sollten fortgeführt werden. Hat Papa das Kind beispielsweise jeden Donnerstag ins Bett gebracht, könnte er donnerstags vorbeikommen und das auch weiterhin tun, oder das Kind übernachtet donnerstags in Papas neuer Wohnung.</p>
<p>Auf lange Zeit ist das Wechselmodell das Beste für Scheidungskinder. Dabei betreuen die Eltern das Kind abwechselnd, aber in ungefähr gleichem zeitlichen Umfang. Dadurch kann das Kind sowohl mit Mama als auch mit Papa aufwachsen. Das Wechselmodell funktioniert aber nur, wenn Sie als Eltern eine gewisse Kommunikation aufrechterhalten können. Schaffen Sie es kaum noch, einander anzusehen, wird dieses Modell keine Option darstellen.</p>
<p>In solchen Fällen sind klare Absprachen wichtig, die auch das Kind kennt. Sagen Sie beispielsweise &#8222;Abends um 18 Uhr ruft Papa an&#8220;, &#8222;Jeden Dienstag holt dich Papa von der Schule ab und dann macht ihr etwas Schönes&#8220; oder &#8222;Jedes zweite Wochenende schläfst du bei Papa&#8220;, und halten Sie sich auch daran. Je älter die Kinder sind, desto mehr Mitspracherecht sollten sie bei solchen Absprachen bekommen.</p>
<h2>Wer hilft uns, wenn wir die Probleme nicht bewältigen können?</h2>
<p>Die beste emotionale Unterstützung geben uns natürlich immer Freunde und Familienmitglieder. Möchten Sie jedoch mit einem Fremden über das Problem stellen, helfen Ansprechpartner wie die Organisation profamilia. Außerdem gibt es als Mediatoren ausgebildete Rechtsanwälte. Diese können Eltern unterstützen, rechtliche Fragen zu klären, wenn sie es nicht schaffen, zu zweit darüber zu sprechen.</p>
<p>Wichtig ist auch, frühzeitig das Umfeld Ihres Kindes zu informieren. Teilen Sie beispielsweise den Erziehern im Kindergarten mit, dass Sie sich scheiden lassen werden. So sind sie vorbereitet und können angemessen auf Gefühle und Erzählungen des Kindes reagieren.</p>
<h2>Fazit: Glücklich sein geht auch getrennt</h2>
<p>Kinder sind glücklich, wenn ihre Eltern glücklich sind. Deshalb sollten sie nicht als Ehekleister fungieren: Wenn Sie zusammen nicht glücklich sein können, dann seien Sie es getrennt voneinander. Behalten Sie im Gedächtnis, dass Sie sich von einem anderen Erwachsenen trennen und nicht vom gemeinsamen Kind, und vermitteln Sie dem Kind dasselbe Gefühl. Mit dem Wissen, dass beide Eltern ein fester Bestandteil seines Lebens bleiben, wird Ihr Kind die Trennung weitaus besser verkraften.</p>
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		<title>Special im April: Konfirmation feiern – Tipps und Ideen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eva Tiedke-Trimborn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2022 07:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Special-Thema]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gerade erst hat unser Sohn seine Konfi-Fahrt hinter sich und ist davon noch immer einigermaßen geflasht. Die Gruppe ist zusammengewachsen, hat sich besser kennengelernt und sich mit den Konfi-Themen mehr als nur eine …</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade erst hat unser Sohn seine Konfi-Fahrt hinter sich und ist davon noch immer einigermaßen geflasht. Die Gruppe ist zusammengewachsen, hat sich besser kennengelernt und sich mit den Konfi-Themen mehr als nur eine Stunde am Stück beschäftigt – sie sind sozusagen eingetaucht.</p>
<p>Bei dem Thema der eigentlichen Feier ist unser Sohn relativ unaufgeregt – zumindest nach außen hin. Ich schätze, er ist sich der perfekten Organisation drum herum durch seine Eltern ziemlich sicher. Wir werden ihn aber nicht ganz aus der Verantwortung entlassen, denn das Fest ist seine Feier. Über wesentliche Sachen seiner Konfirmation lassen wir ihn grundsätzlich mitentscheiden.</p>
<p>Gedanken rund um die Planung:</p>
<h2><strong>Stilvolle Einladungskarten</strong></h2>
<p>Handgeschriebene Einladungen zur Konfirmationsfeier sind zwar hübsch, bei den Jugendlichen aber weniger beliebt. Heutzutage, gibt es zahlreiche Möglichkeiten zur Online-Gestaltung von Konfirmationskarten. Es ist einfach geworden, originelle und moderne Einladungskarten zu kreieren, die perfekt den Geschmack der Kids treffen.</p>
<h2><strong>Das perfekte Outfit für den Anlass</strong></h2>
<p>Auf keinen Fall den Anzug bzw. das Kleid zu früh kaufen! 14jährige Kids befinden sich mitten im Wachstum und machen womöglich noch einen Schuss und die teuren Kleidungsstücke passen nicht mehr. Wie jedes Jahr gibt es außerdem noch Konkurrenz zur Konfirmation: Im Frühjahr finden zusätzlich auch die Planungen für die Abiturfeiern und Abschlussbälle statt.<br />
Sucht am besten rechtzeitig aus und ein Outfit, in dem sich Eure Kinder wohlfühlen und sie dies auch für andere Gelegenheiten noch verwenden können, wie in der Tanzschule oder auf einem Abschlussfest an der Schule.<br />
Nagelneu müssen die Teile auch nicht sein, da sie in der Regel maximal 1-2x getragen werden. Bei Ebay Kleinanzeigen oder Kleiderkreisel gibt es ganz sicher auch schöne gebrauchte Konfirmationssachen.</p>
<p>Passend zu einem schicken Konfirmationskleid die besondere Frisur der Girls nicht vergessen!</p>
<h2>Fotos planen</h2>
<p>Die Konfirmationszeremonie und dann? Nach dem Gottesdienst gibt es fast immer einen Fototermin für das Gruppenbild aller Konfirmanden. Je nach Absprache machen viele Fotografen auch ein hübsches Gruppenbild und auf Wunsch der einzelnen Elternteile auch Porträtaufnahmen der Jugendlichen.</p>
<p>Alternativ könnt Ihr auch fotografisch begabte Gäste beauftragen, Bilder zu schießen. Dafür ist heute keine Profi-Kamera mehr nötig. Die meisten von uns verfügen selbst über eine semi-professionelle Ausrüstung. Viele Handykameras machen heute schon so perfekte Fotos, dass die eigenen Aufnahmen mit dem Handy super gelingen.</p>
<h2>Wahl der Location</h2>
<p>Die Frage der Feier zu Hause vs. Feier im Restaurant ist sicherlich abhängig von der Gästezahl, vom Geldbeutel und der Größe und Möglichkeiten der eigenen Wohnstatt. Wer zu Hause genügend Platz hat und ggf. bei schönem Wetter auch in den Garten ausweichen kann, dem empfehlen wir, die Feier zu Hause auszurichten.</p>
<p>Wer das nicht möchte oder kann, sucht am besten rechtzeitig nach einem geeigneten Wunschlokal für die Feier. In der Regel braucht es einen längeren Vorlauf und Ihr müsst frühzeitig einen Tisch bestellen. Vor der Pandemie war dies teilweise 1 Jahr vorher nötig!</p>
<h2>Das Festessen</h2>
<p>Leckeres Essen ist für diesen Tag besonders wichtig. Wer zu Hause feiert und das Budget nicht ganz so üppig ist, kocht am besten selbst. In diversen Foren und Rezepten online findet Ihr jede Menge kreative Vorschläge vom Anfänger bis zum Profi.</p>
<p>Wenn mehr als 10 Personen bewirtet werden müssen, wird es schon ganz schön stressig. Wer das vermeiden möchte, kann auch einen guten Cateringservice beauftragen! Und immer aufpassen: bei der Auswahl auch Vegetarier, Veganer und Kinder berücksichtigen.</p>
<h2>Tischdeko für die Konfirmationsfeier</h2>
<p>Neben dem klassischen Tischschmuck wie Servietten, Blumengestecke, Girlanden etc. gibt es ein großes Sortiment an liebevoll gestalteten Artikeln für diesen Anlass. Wer es mal mit kreativen Ideen versuchen möchte, probiert zum Beispiel <a href="https://x.chip.de/linktrack/button/?url=https%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FWeisse-Glassteine-Kieselstein-Streudeko-Tischdeko%2Fdp%2FB08BKWDKXR%2Fref%3Dpd_day0fbt_img_2%2F258-2774659-4296354%3Fpd_rd_w%3D5KgHe%26pf_rd_p%3Db05122f6-332d-40a2-8ac8-1eab28fc19be%26pf_rd_r%3D7YX6XZMKS20EBEE7RP9W%26pd_rd_r%3D409bd3fc-2b3b-466f-8a13-a46eb2fa8e02%26pd_rd_wg%3D95n7K%26pd_rd_i%3DB08BKWDKXR%26psc%3D1%26tag%3Dfol-pxt-01-21&amp;c=700166c4be2d9ffdd59f7953a815f5c1&amp;type=text&amp;v06=zuhause&amp;v15=ZUH_Artikel&amp;v34=d1e17b5d&amp;v35=textlink&amp;v63=as-141265&amp;v66=https%3A%2F%2Fpraxistipps.focus.de%2Fwitzige-ideen-zur-konfirmation-tipps-zu-deko-essen-und-braeuchen_141265&amp;v99=0007&amp;server=praxistipps.focus.de">Weiße Steine</a>. Hier können die Gäste mithilfe von bereitgelegten Stiften einen Wunsch für das Kind oder ein anderes lustiges oder auch besinnliches Zitat darauf schreiben. Im Netz gibt es viele Vorschläge von festlich modern bis originell und einzigartig.</p>
<h2>Nachmittagsbeschäftigung</h2>
<p>Während der Tag meist mit dem feierlichen Segen in der Kirche beginnt, kann der Nachmittag nach Belieben für Ihren Teenager auch mit Spielen spannend und lustig gestaltet werden. Nichts ist schlimmer, als wenn die komplette Konfirmationsgesellschaft kommunikationslos beisammen sitzt und sich langweilt. Schöne Ideen zur Konfirmation gibt es einige. Drei erfolgreiche &#8222;Langeweilekiller&#8220;:</p>
<p>Feiert Ihr im größeren Kreis, ist ein &#8222;Konfirmanden-Quiz&#8220; eine lustige Variante. Schreibt Begriffe wie &#8222;Lieblingsfilm&#8220;, &#8222;Traumberuf&#8220; oder &#8222;letzte Schulnote&#8220; auf ein Papier und lasst die Teilnehmer anschließend raten.</p>
<p>Für viel Spaß ist auch gesorgt, wenn Ihr gemeinsam mit den Gästen malt. Eine Person beginnt, auf einem Blatt Papier einen Teil eines Gegenstandes zu zeichnen. Das Papier wird abgeknickt und weitergereicht. Am Ende erhaltet Ihr ein lustiges Bild.</p>
<p>Besonders bekannt ist auch das Spiel &#8222;Wer bin ich?&#8220;. Jeder Teilnehmer bekommt den Namen einer bekannten Person auf einem Post-It-Zettel auf die Stirn geklebt. Nun muss er mithilfe von Ja/Nein-Fragen erraten, welche Person er ist.</p>
<h2>Gastgeschenke</h2>
<p>Geben ist seeliger denn Nehmen und Schenken macht glücklich! Umso mehr ein Grund, sich bei den Gästen für das Erscheinen, die Glückwünsche und deren Geschenke zu bedanken. Kleine Gastgeschenke, wie bspw. eine Tüte mit selbstgemachtem Gebäck/Pralinen oder Stoffsäckchen mit Bonbons können auch an den Platz am Tisch gelegt oder in die Tischdekoration integriert werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Und nun wünschen wir ein buntes Fest vom ersten Moment bis tief in die Nacht!</h3>
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		<title>Special im Dezember: Corona verschärft Cybermobbing </title>
		<link>https://www.taunus4family.de/special-im-dezember-corona-verschaerft-cybermobbing/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eva Tiedke-Trimborn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2021 20:46:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Special-Thema]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Corona-Pandemie ist auch Ende des Jahres 2021 noch in aller Munde. Denn die vierte Welle hat unser Land fest im Griff. In den vergangenen Monaten und mittlerweile Jahren hat sich unser Leben …</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.taunus4family.de/special-im-dezember-corona-verschaerft-cybermobbing/">Special im Dezember: Corona verschärft Cybermobbing </a> erschien zuerst auf <a href="https://www.taunus4family.de">taunus4family</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Corona-Pandemie ist auch Ende des Jahres 2021 noch in aller Munde. Denn die vierte Welle hat unser Land fest im Griff. In den vergangenen Monaten und mittlerweile Jahren hat sich unser Leben immer mehr in die digitale Welt verlagert. Dies merke ich auch bei meinen Kindern &#8211; denn die Kommunikation mit den Mitschülern und Freunden findet immer häufiger über Social Media statt. Sogar der Schulunterricht wurde zuletzt nicht mehr in der Präsenzlehre gestaltet. Vielmehr vermittelten einige Lehrer Inhalte über digitale Kanäle, obgleich es die Schulen augenscheinlich vor beträchtliche Probleme stellte.</p>
<p>Dabei ist nicht alles Gold, was glänzt &#8211; dem weitreichenden Potentialen stehen auch Gefahren wie das Mobbing im Internet gegenüber.</p>
<h2>Digitalisierung schreitet voran, Cyber-Mobbing nimmt ebenfalls zu</h2>
<p>Zweifelsfrei schreitet die Digitalisierung immer weiter voran. Unsere Kinder wachsen heute als Digital Natives auf. Bereits früh lernen diese mit dem Smartphone umzugehen, der Laptop ist der neue College-Block. Zwar ist es noch nicht ganz so weit &#8211; meine Kinder lernen glücklicherweise in der Schule ebenfalls noch das Schreiben mit Stift und Papier. Doch der digitale Wandel schreitet unaufhaltsam voran.</p>
<p>Dies birgt auch Gefahren, denn die Ausgrenzung von Mitschülern ist im Internet leichter denn je. In der Schule werden mit dem Smartphone Bilder geknipst und im Anschluss ungefragt herumgeschickt. Vor dem heimischen PC ist es plötzlich ganz leicht, sich gegen einen Mitschüler zu verbinden und (vermeintliche) Stärke zu zeigen. Durch die Verlagerung des gesellschaftlichen Lebens ins Digitale hat sich das Cyber-Mobbing während der Pandemie ebenfalls verbreitet. Insgesamt sind über zwei Millionen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene betroffen.</p>
<h2>Probleme ansprechen, Lösungen finden!</h2>
<p>Wenn Cybermobbing in den Schulen auftritt, sollten die Probleme ernst genommen werden. Niemand sollte Mobbingattacken im Internet verharmlosen oder gar ins Lächerliche ziehen. Zunächst müssen die digitalen Beweise gesichert werden. Denn das Internet vergisst gewöhnlich nie.</p>
<p>Gegebenenfalls können die Betroffenen sogar rechtliche Schritte einleiten, die Betreiber der Plattform kontaktieren und möglicherweise eine Löschung bewerkstelligen. Zudem sollten Lehrkräfte einbezogen werden, mit den geschulten Pädagogen wird dann die Lösungssuche aktiv vorangetrieben.</p>
<p>Durch eine systematische und dauerhafte Bloßstellung im Internet schreitet die Ausgrenzung immer weiter voran. Die betroffenen Kinder haben einen schweren Start in ihr Leben, nicht immer können sie den sozialen Rückstand kompensieren.</p>
<h2>Cyber-Mobbing: Eine Bedrohung für unser Leben</h2>
<p>Doch das Mobbing im Internet ist nicht nur eine Bedrohung für die betroffenen Menschen, obgleich diese unter schweren Folgen leiden. Dazu missachten Mobbingattacken im Internet das soziale Miteinander. Die Werte der Schule werden mit den Füßen getreten. Hier ist eine Reaktion dringend vonnöten, um den Kindern Social Skills zu vermitteln und ein geordnetes Miteinander zu gewährleisten.</p>
<p>Eltern sollten nicht nur die Symptome behandeln, sondern auch auf die Ursachen eingehen. Welche Gründe gibt es für die Verrohung der Sprache im digitalen Raum? Warum wird das eigene Kind vielleicht sogar zum Täter und wie kann man derartige Attacken unterbinden? Denn für Eltern ist es ebenfalls schlimm, wenn sich das eigene Kind in der Täterrolle wiederfindet. Dann sollte man aktiv eine Unterstützung beim Opfer anstrengen und unterstützen.</p>
<h2>Das Fazit: Mobbing im Internet den Kampf ansagen!</h2>
<p>Eltern haben eine enorme Verantwortung gegenüber ihren Kindern. Damit diese nicht unter Cybermobbing leiden, ist auch eine Schulung der eigenen Sozial- und Medienkompetenz vonnöten. Denn nur so können Elternteile dann früh genug agieren, anstatt immer nur zu reagieren.</p>
<p>Zweifelsfrei bieten die Digitalisierung und das Internet weitreichende Chancen, die wir in unserem Leben nicht mehr missen wollen &#8211; doch auch die Gefahren sollten berücksichtigt werden, um das volle Potential der Technologien auszuschöpfen, die uns wohl oder übel das gesamte Leben begleiten werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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