Zum Inhalt springen
taunus4family
  • Aktuelles
  • Kalender
    • Basare und Flohmärkte
  • Taunus entdecken
    • Den Taunus entdecken
      Ausflugs- & Freizeittipps Ausflugs- & Freizeittipps
      Beratung & Service Beratung & Service
      Essen & Trinken Essen & Trinken
      Feiern Feiern
      Lernen & Bildung Lernen & Bildung
      Shoppen & Schenken Shoppen & Schenken

      Jetzt Deinen Taunus Trend eintragen lassen →

  • Projekt
    • Für Gastautoren
  • Gewinnspiele
  • Kontakt
    • Über mich
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü
das-neue-vaeterbild-in-der-pandemie
© Romrodinka/iStock.com
Familienleben /28. Dezember 2021

Das neue Väterbild in der Pandemie

Während meine Frau sich im Wohnzimmer von Teammeeting zu Teammeeting hangelt, gehe ich gelegentlich die Punkte einer Liste durch. Die hat meine Frau für mich geschrieben als Gedankenstütze, weil ich die Kinderbetreuung übernehmen muss. Komisch – ich habe sie nie mit einem Zettel in der Hand die Dinge tun sehen, die ich jetzt versuche zu tun.
Klar, die Routine fehlt mir in der Rolle des Vaters, dabei halte ich mich im Vergleich zu anderen Vätern noch für einen zumindest teilweise Eingeweihten.

Wenn Kitas und Schulen dicht sind, dann kommt es zu neuer Aufgabenverteilung in der Familie. Konkrete Veränderungen dauern. Aber das Denken darf gerne schon mal vorangehen.

Pandemie und Aufgabenverteilung in der Familie

Die Debatten begannen schon anlässlich des ersten Lockdowns. Der schaffte spürbar stark veränderte Lebensbedingungen: Das Homeoffice war plötzlich möglich und wurde angeordnet. Es war jetzt nur bei gleichzeitigen Schulschließungen auch durchdrungen von Homeschooling.

Die systemrelevanten, aber im Gehalt nicht wertgeschätzten Berufe waren von Überstunden betroffen. Wer über Wochen aber mit Kinderbetreuung zu tun hatte, fuhr jetzt hingegen Minusstunden ein. Was macht das mit den Geschlechterrollen?

Eine frühe Wortmeldung war die von Jutta Allmendinger, die Geschlechtergerechtigkeit aktuell von Coronoa bedroht sieht: Zurück in alte Rollen, titelte sie 2020 einen vieldiskutierten Artikel. Die taz legte nach und konstatierte, dass vor allem Väter jüngerer Kinder nun häufiger von egalitären Einstellungen abgerückt seien. Das Blatt verweist dabei auf schon länger formulierte und nun eventuell gefährdete Ziele, nämlich die Berufstätigkeit von Müttern ebenso zu erhöhen wie die Beteiligung der Väter an häuslicher Sorgearbeit.

Überraschenderweise kommt ausgerechnet die Konrad-Adenauer-Stiftung mit einer interessanten Gegenfrage: Sabine Pokorny bezweifelt in ihrer von der Stiftung beauftragten Studie „Haushalt ist Frauensache? Familienleben vor und während der Corona-Pandemie“ ein angebliches Zurückfallen aus neuen in alte Rollen. Das provokante Argument: So neu wie behauptet ist das Rollenverhalten vor der Pandemie letztlich nicht gewesen!

Harte Zahlen – harte Fakten

Während Fragen nach Befindlichkeit in vielen Studien eine psychologische Landschaft der Befindlichkeiten aufzuhellen versuchen, sprechen Zahlen und Fakten eine klare Sprache.
Es waren offensichtlich mehr Mütter als Väter, die Arbeitszeit reduzierten, um die Versorgungslücken zu Hause schließen. Gemäß Pokornys Zweifeln an bereits erreichten neuem Rollenverhalten sind zwei bis drei Jahrzehnte Geschlechterdebatte nicht ausreichend, gesellschaftliche Realitäten umzuformen.

Manchmal hilft es, eigene Erfahrungen in einem vergleichenden Kontext zu betrachten: In Schweden etwa, wo seit einem halben Jahrhundert eine deutlich egalitärere Familienpolitik betrieben wird, nehmen 80 Prozent der Väter Elternzeit. Da kann man bereits von einem neuen Selbstverständnis väterlichen Rollenverhaltens sprechen. In Deutschland sind es derzeit nur 25 Prozent der Väter, die dann auch noch meist deutlich kürzer als Mütter in Elternzeit gehen.
Doch wir müssen gar nicht ins Ausland schauen: Es ist wenig überraschend, dass alle genannten Quellen die beschriebenen Einstellungsänderungen zurück in altes Rollenverhalten nur bei Männern in Westdeutschland feststellen, nicht aber in den neuen Bundesländern: Dort ist man aus DDR-Zeit einen geschlechterunabhängigeren Umgang mit Themen rund um Arbeit und Familie gewohnt.

Ein Fazit

Leise verlasse ich das Kinderzimmer, in dem unsere beiden Töchter endlich schlafen. Rückblickend bewerte ich es positiv, dass Corona mich in eine alltäglichere Rolle des Vaters brachte. Es bleibt abzuwarten, was an so gelebtem Verhalten zu eigener Haltung wird. Sicherlich hat ein ungewohnt tägliches Miteinander manchen Kindern und Vätern gutgetan. Ich weiß jetzt sicher, dass die aktuell beste Freundin unserer jüngeren Tochter Sybilla heißt.

Was wird sich darüber hinaus tun? Die Pandemie hat ja auch auf mangelnde technische Schulausstattungen und unzureichendes Internet hingewiesen. Ob diese Mängel beseitigt werden?
Und was wird dann mit der Geschlechtergerechtigkeit? Auch an harten Fakten wie gut bezahlten Arbeitsplätzen für Frauen, fortschreitender Gleichstellung und mehr Männern in Elternzeit wird sich das zukünftig werten lassen müssen.

 

Entdecken Sie noch mehr im Taunus:

kiddy-sim-kinder-flugsimulator
Events

Kiddy-Sim – Der Flugsimulator für Kinder

waldspielplatz-schwanheim
Abenteuer- und Waldspielplatz

Waldspielpark Schwanheim

vogelsberg-lamatrekking
Erlebnisbauernhof

Lama- und Eselstrekking im Vogelsberg

Eintrag teilen
  • Teilen auf Facebook
  • Teilen auf X
  • Teilen auf WhatsApp
  • Teilen auf LinkedIn
https://www.taunus4family.de/wp-content/uploads/2021/12/iStock-romrodinka.jpg 483 724 Eva Tiedke-Trimborn https://www.taunus4family.de/wp-content/uploads/2019/01/t4f-logo03.png Eva Tiedke-Trimborn2021-12-28 20:58:052022-01-31 18:55:04Das neue Väterbild in der Pandemie
Search Search

taunus4family in sozialen Netzwerken

taunus4family auf Facebook taunus4family auf Xing taunus4family auf YouTube taunus4family auf Instagram taunus4family auf LinkedIn

Termine entdecken

Di. 04

Burgfestspiele Bad Vilbel 2026

Bad Vilbel
Di. 04

Kulturhäppchen in Kronberg: Kostenlose Open-Air-Kultur für die ganze Familie

Kronberg im Taunus
Di. 04

Orscheler Sommer 2026

Oberursel (Taunus)
Okt. 16

Halloween Frankenstein 2026 auf Burg Königstein

Alle Veranstaltungen im Taunus

taunus4family

Das Taunus Familienportal

Eva Tiedke-Trimborn
Stresemannstraße 1h
61462 Königstein/Ts.

Tel +49 (0) 174 7736554
info@taunus4family.de

Über mich, Unser Newsletter, Werbung schalten, Impressum, Datenschutz­erklärung, AGB,

Aktuelle Beiträge

  • Karneval und Fasching im Taunus feiern 2026!5. Januar 2026 - 19:47
  • Advents- und Weihnachtsmärkte im Taunus und der Region 202530. November 2025 - 19:48
  • Jetzt Familienfreikarten für die Burgfestspiele auf der Ronneburg gewinnen!1. August 2026 - 9:00
  • Schulstart: Tipps für mehr Selbstvertrauen bei Kindern26. Juli 2026 - 9:55
  • Frühstartrente: Der Staat spart künftig für Kinder – was Familien jetzt wissen sollten23. Juli 2026 - 13:30

Den Taunus entdecken

  • Ausflugsziele mit Kindern
  • Sehenswürdigkeiten im Taunus
  • Spielplätze rund um Frankfurt
  • Sehenswürdigkeiten Rhein Main
  • Kinderfreundliche Restaurants
  • Webcam Feldberg (Taunus)
  • Ausflugsziele Taunus
  • Ausflugsziele mit Kindern Hessen
  • Sonntagsausflug mit Kindern
  • Familienleben
  • Kindergeburtstag Taunus
  • Kindergeburtstag feiern Rhein-Main
  • Theater und Bühnen
  • Weiterbildung und Information
  • Sport und Bewegung
  • Feste und Märkte
  • Kunst und Kultur
  • Basare und Flohmärkte
  • Natur und Tiere
  • Musik und Konzerte
© taunus4family | Webdesign: cambium.digital – Werbeagentur Bad Homburg
  • Link zu Facebook
  • Link zu Xing
  • Link zu Youtube
  • Link zu Instagram
  • Link zu LinkedIn
Link to: Unterhaltssätze für Kinder steigen leicht in 2022 Link to: Unterhaltssätze für Kinder steigen leicht in 2022 Unterhaltssätze für Kinder steigen leicht in 2022duesseldorfer-tabelle-2022 Link to: Erziehungsgeheimnisse indigener Völker Link to: Erziehungsgeheimnisse indigener Völker erziehungsgeheimnisse-indigener-voelkerErziehungsgeheimnisse indigener Völker
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen