
Kronberger Apfelmarkt 2026
20. September 2026, 11:00 – 18:00
Ran an die Äpfel!
Es gibt diese Sonntage, an denen man morgens noch nicht so recht weiß, wohin mit der ganzen Familie. Einer möchte etwas erleben, der andere etwas Leckeres essen und das Kind findet sowieso alles nur dann spannend, wenn es selbst mitmachen darf. Wie praktisch, wenn all das an einem Ort zusammenkommt – und dabei auch noch jede Menge Äpfel im Spiel sind. Am 20. September verwandelt sich die Kronberger Altstadt wieder in einen großen Treffpunkt für Familien, Genießer und kleine Nachwuchs-Keltermeister.
Ein Sonntag rund um Apfel, Natur & Co.
Am Sonntag, 20. September 2026, von 11 bis 18 Uhr dreht sich beim 36. Kronberger Apfelmarkt in der historischen Altstadt vieles um das Lieblingsobst der Hessen. Zwischen Zehntscheune, Recepturhof und Streitkirche wird gefeiert, probiert, informiert und natürlich gekeltert.
Der Apfelanbau hat in Kronberg und im Taunus eine jahrhundertelange Tradition. Entsprechend geht es an diesem Tag nicht nur um Apfelwein und regionale Köstlichkeiten, sondern auch um Natur-, Arten- und Klimaschutz. Vereine, Schulen, Kitas und zahlreiche ehrenamtlich Engagierte gestalten das Programm gemeinsam mit dem Umweltreferat der Stadt.
Selbst keltern ausdrücklich erwünscht
Für Kinder wird es besonders im Recepturhof spannend. Dort steht eine eigens für sie gebaute Kinderkelter bereit. Ärmel hoch, ran an die Äpfel – und schon entsteht frischer „Süßer“. Dazu warten an verschiedenen Ständen Bastel- und Mitmachangebote auf kleine Besucher.
Auch kleine Naturforscher kommen auf ihre Kosten. Die Ergebnisse der Kronberger „Spielplatz-Safari“ werden spielerisch präsentiert: Mit Natur-Memory und Kreuzworträtsel lässt sich entdecken, was auf Kronbergs Spielplätzen alles summt, krabbelt und flattert. Das Kronberger Insektenbündnis zeigt außerdem, wie sich selbst auf einem kleinen Balkon etwas für die Artenvielfalt tun lässt.
Kleine Händler ganz groß
Ein besonders schönes Element des Apfelmarkts ist die Kinderapfelmeile. Hier dürfen Mädchen und Jungen selbst geerntetes Obst und Edelkastanien oder selbst gemachte Marmeladen und Gelees verkaufen. Wer keinen eigenen Stand aufbauen möchte, darf sogar mit dem Bollerwagen als „fliegender Händler“ durch den Markt ziehen.
Und wer macht den besten „Äppelwoi“?
Natürlich wäre ein Kronberger Apfelmarkt ohne Apfelwein nur die halbe Miete. Um 15 Uhr wird auf dem Platz vor der Zehntscheune der „Kronberjer Äppelwoimaster 2026“ gekürt. Gesucht wird der beste selbst hergestellte Apfelwein. Vielleicht stehen die zukünftigen Titelträger ja währenddessen schon an der Kinderkelter und üben fleißig.
Auch darüber hinaus gibt es einiges zu entdecken: Im Repair Café in der Dingeldeinscheune wird gemeinsam repariert statt weggeworfen – von Kleingeräten über Fahrräder bis zu Textilien. Außerdem gibt es Informationen zu Klimaschutz, Photovoltaik, Elektromobilität und Energiesparen. Das Umweltreferat verteilt zudem kostenlos die Saatgutmischung „Wildblüten für Garten & Balkon“ mit mehr als 25 heimischen Wildpflanzenarten.
Unser taunus4family-Tipp
Der Kronberger Apfelmarkt ist so ein Ausflugsziel, bei dem Kinder gar nicht unbedingt merken, dass sie nebenbei etwas über Natur, Nachhaltigkeit und regionale Traditionen lernen. Sie keltern, basteln, entdecken und probieren – und die Großen dürfen sich derweil ganz offiziell mit hessischer Apfelkultur beschäftigen. Klingt nach einer ziemlich fairen Aufgabenverteilung.












