Allgemein /19. Dezember 2019

E-Scooter – ziemlich abgefahren

Da steht er nun – mein E-Scooter. Seit Sommer 2019 auch in Deutschland offiziell erlaubt. Ich bin aufgeregt und freue mich, endlich losfahren zu können. Erinnerungen kommen hoch an den Schmerz, wenn man sich die Dinger als Kind gegen den Knöchel geschlagen hat. Ich hole kräftig Schwung und gebe dann über einen kleinen Hebel am rechten Griff vom Lenker weiter Gas. Soweit so gut. Als Anfängerin fühle ich mich noch etwas unsicher, entwickle aber schnell ein sicheres Gefühl dafür. Und ich muss sagen, es macht mir wirklich Spaß…

Der E-Scooter als Neuerung in unseren Straßen

E-Mobilität ist im Moment immer wieder Gesprächsthema in den Medien und auch an Stammtischen. Dabei kommt einem zu aller erst wahrscheinlich das E-Auto in den Sinn. Aber auch kleinere Fahrzeuge wie der E-Scooter gelten als relativ neue Alternative der Mobilität und lohnen einen näheren Blick.

In vielen Städten prägen sie mehr und mehr das Bild. Tatsächlich erfreuen sich diese Fahrzeuge auch immer größerer Beliebtheit. Und das aus gutem Grund:

● Elektrische Roller sind klein und handlich. Die Roller sind leicht zu transportieren. Das ist in manchen Einsatzgebieten ein entscheidender
Vorteil. Zum Beispiel für jene, die das Fahrzeug für die sogenannte letzte Meile von der letzten Haltestelle bis zum Arbeitsplatz nutzen möchten. Hier kann das Fahrzeug vorher bequem in den öffentlichen Verkehrsmitteln mitgenommen werden und untertags einfach verstaut werden – etwa unterm Schreibtisch.

● E-Scooter sind zügig unterwegs. Für die Straße zugelassene Modelle dürfen eine Geschwindigkeit von bis zu 20 Kilometern pro Stunde erreichen. So können kürzere Strecken schnell und bequem zurückgelegt werden. Durch die Wendigkeit und die Größe ist es im stockenden Stadtverkehr oft einfacher und vor allem auch schneller voran zu kommen, als mit dem Auto. Und nervenaufreibende frühmorgendliche Staus können einfach umfahren werden.

● Die Fahrt mit einem Elektro Tretroller ist umweltfreundlich. Gerade im Stadtverkehr oder bei Strecken, die zu lange sind für einen Fußmarsch und trotzdem kurz genug, ist der E-Tretroller eine gute alternative Transportmöglichkeit, über die sich auch die Umwelt freut. Keine Abgase und elektronischer Antrieb sprechen für sich. Menschen steigen ohnehin viel zu oft auch für kleinste Strecken ins Auto.

●Die Möglichkeit zur Nutzung von E-Scootern ist auch bei Touristen sehr beliebt. Ein Städtetrip bedeutet oft viele Fußmärsche, um von einer
Sehenswürdigkeit zur nächsten und zurück zur Unterkunft zu kommen. Die Nutzung von Miet-E-Rollern, wie sie in Städten immer mehr zum Einsatz kommen, scheint hier ein willkommenes Angebot zu sein, um ein paar Strecken auf einem fahrbaren Untersatz zurückzulegen.
E-Scooter stellen zudem eine gute Alternative zum Auto dar – zumindest für nicht allzu große Entfernungen, etwa innerhalb von Dörfern oder innerhalb der Innenstadt.

 

E-Scooter für Groß und Klein – welche Modelle gibt es und für wen?

E-Scooter zählen zu den Micro-Mobilitätslösungen und viele Modelle sind seit diesem Jahr auch für die Nutzung im Straßenverkehr zugelassen. Die Kleinstfahrzeuge sind in den verschiedensten Ausführungen verfügbar – so auch angepasst an die Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Aber Achtung – im Straßenverkehr dürfen E-Scooter nur von Personen ab 14 Jahren genutzt werden, weshalb Modelle für Kinder meist nur ohne Straßenzulassung erhältlich sind. Die Modelle unterscheiden sich auch hinsichtlich der Größe und der Reichweite des E-Motors. Bei einigen Modellen ist es außerdem möglich, den Motor komplett abzustellen und so den E-Scooter ohne elektrischen Antrieb zu nutzen.

 

Was kostet ein E-Scooter?

Die Kosten für ein solches Kleinstfahrzeug bewegen sich hier auf einer größeren Bandbreite. Das reicht von etwa 400 Euro für ein Modell für Kinder- bzw. Jugendliche ohne Straßenzulassung. Bis hin zu Modellen für etwa 1200 Euro mit einer größeren Reichweite von etwa 20 Kilometern und einem zusätzlichen austauschbaren Akku als Extra. Die nötigen Features zur Straßenzulassung sind bei den teureren Modellen üblicherweise mit inbegriffen.

 

Der E-Scooter – ein alternatives Fortbewegungsmittel

Der E-Scooter wird als alternatives Transportmittel innerhalb von Dörfern und Innenstädten zu Recht immer beliebter. Kein Wunder, so machen sie die handliche Größe, die flotte Geschwindigkeit und der Umweltaspekt doch zu einem bequemen Mittel, um bei kleineren Strecken schnell von A nach B zu kommen und so vielleicht dem stockenden Autoverkehr in der Stadt ausweichen zu können. Je nach Bedarf
und auch je nach Altersgruppe gibt es verschiedene Modelle von E-Scootern, mit und ohne Möglichkeit zur Straßenzulassung. Die Preise beginnen dabei etwa bei etwa 400 Euro für Kinder- und Jugendmodelle.

 

Fazit: Es hat etwas Lässiges, mit dem elektrischen Tretroller fast lautlos und ohne ins Schwitzen zu kommen durch die Stadt zu fahren. Neben Radl, Rikschas und E-Bikes können die Roller eine schnelle(re) und emissionsarme Alternative zum Auto sein.