Gut zu Wissen /3. April 2019

Kinderschutz für Whatsapp-Nutzer

Bisher lag der Focus für den Kinderschutz im Internet meist auf einem Webseitenfilter, der die Zugriffe auf ungeeignete Inhalte via PC und Tablet verbietet.

Doch was tun, wenn der gesamte Freundeskreis und auch die Familie über die unsicheren Angebote wie WhatsApp mit unzureichenden Daten- und Jugendschutzes kommuniziert? Das Kind hat meist den ganzen Tag vollen Zugang auf das Internet via Smartphone-Nutzung – mit allen Vorzügen und Gefahren.

 

Wissen Sie, wo Ihr Kind chattet?

 

Wir wissen um die Bedeutung, unsere Kinder über den verantwortungsbewussten Umgang mit Medien bei gleichzeitigem Bewusstsein über die Risiken und Regeln aufzuklären. Dazu gehört es, das Chat-Profil gemeinsam mit dem Kind einzurichten und zu erklären, welche Daten warum sensibel gehandhabt oder weggelassen werden sollten. Die Einstellungen zur Privatsphäre genau prüfen und möglichst strikt definieren. Doch die Gefahren im Internet sind vielfältig. Egal wie aufgeklärt Ihr Kind ist, einer Manipulation durch einen Kommunikationsprofi, wie Cyber-Groomer es häufig sind, ist Ihr Kind im Alter von acht bis zwölf Jahren in den seltensten Fällen gewachsen.

Von Cybermobbing, Sexting (Verschicken intimer Aufnahmen von Minderjährigen über soziale Netzwerke), bis zu dubiosen Angeboten/Abzocke im Internet sowie einer Überflutung von unerwünschten Videos, Nachrichten oder Kettenbriefen ist die Bandbreite hoch.

Das Start-up Kitext hat sich vorgenommen, die beliebteste Chat-App der Welt gegen Cyber-Grooming absichern und hat WhatsSafe einen kostenpflichtigen Instant Messenger entwickelt, der mit neuester künstlicher Intelligenz arbeitet. Sie läuft im Hintergrund von Whatsapp und prüft, welche Mitteilungen eingehen und die Eltern bei Verdacht warnt. Die App unterstützt iPhone und Android.

Der Preis richtet sich nach der Anzahl der Kinder. Bei einem sind es 5 Euro im Monat, bei bis zu drei werden insgesamt 10 Euro fällig.

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