Handy aus – Sinn an!

 

Smartphones, Touchpads und Laptops. Selbst die Kleinsten können all diese Geräte mühelos bedienen. Und am liebsten würden sie es so oft wie möglich tun. Dazu Fanta und eine große Pommes. Alle Mütter und Väter kennen das, den meisten geht diese Realität gegen den Strich und niemand weiß, was man den digitalen Spielgefährten und dem DauerEntertainment entgegen halten kann. Genau wie Zucker und Fett macht die virtuelle Welt, in die man über Smartphone & Co. eintritt, süchtig. Über eventuelle Folgen machen sich die Kids natürlich keinen Kopf. Eltern oft umso mehr. Denn zum einen schädigt Experten zufolge zu viel Zeit vor Bildschirmen die Entwicklung, vor allem die Ausbildung sozialer Kompetenzen. Zum anderen stören das permanente „Gedaddel“, die  absorbierte Aufmerksamkeit und die nachlassende Fähigkeit, sich für andere Dinge zu begeistern, das Familienleben. Also wird schon mit Kindergartenkindern über Online-Zeiten verhandelt, es gibt viele Leitfäden, um sinnvolle Regelungen zu finden.

 

Kurz die Welt retten – wenigstens ein bisschen

 

Auch Eva Mateo und Susie Eichhorn, haben alle Diskussionen über Online-Zeiten geführt. Gleich mehrfach, denn jede hat drei Kinder und beide wissen, dass man mit Verboten oder dem Vorenthalten von Geräten das Problem nicht lösen kann. Kinder finden Handys einfach spannender als Mathe-Aufgaben. Und wenn sie erstmal online sind, vergessen sie die Zeit. So wie damals im Sandkasten, nur eben mit anderen Konsequenzen. Genau deshalb haben die Beiden die YukanApp entwickelt. Die Idee: Ausschalten für den guten Zweck! Denn jede Stunde Offline wird einem sozialen Projekt ihrer Wahl gutgeschrieben. Smartphones ablehnen bringt nichts. Aber Kinder müssen den Umgang mit den Geräten lernen. Deshalb wird das Abschalten belohnt. Nicht mit Bonbons oder Geld, sondern mit einer Spende für ein soziales Projekte, das jeder, der mitmacht, sich selbst aussuchen kann“, erklärt Susie Eichhorn das Prinzip von Yukan.

 

Wie genau muss ich mir das vorstellen?

 

Die Offlinezeit aller Appnutzer wird gesammelt und ist auf der App jederzeit sichtbar. Sobald die Sollstundenzeit eines Sozialprojekts erreicht wird (z.B 900 h beim Projekt „Soziale Jungs“) erhält die Organisation eine Spende von Yukan.

Die Finanzierung erfolgt über Unternehmen.

 

Warum das Ganze?

 

„Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ziemlich aufgeschlossen auf Yukan reagieren. Letztendlich wissen sie selbst, dass das Smartphone ein Zeitdieb ist. Und sie finden gut, Zeit für sich und für analoges Miteinander zu gewinnen“, berichtet Eva Mateo. Außerdem lernen die Kinder neben dem souveränen Umgang mit digitalen Medien auch sozial verantwortliches Handeln. Für die Eltern ist Yukan eine Möglichkeit, mit ihren Kindern ins Gespräch über Medienkompetenz zu kommen und vielleicht lässt sich der eine oder andere ja mitreißen und genießt selbst zukünftig mehr digitale Auszeiten.

Die YukanApp ist kostenfrei im App- und Play Store erhältlich.

 

 

 

Eva Mateo und Susie Eichhorn

(S. Eichhorn links, E. Mateo rechts)

 

 

Zu den Autorinnen

Eva Mateo und Susie Eichhorn haben die YukanApp entwickelt. Sie haben sich bislang im Bereich Kinder-Leseförderung engagiert und möchten ihren Beitrag zum Thema Medienkompetenz leisten.

 

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