Spezial-Thema /1. Dezember 2018

Special im Dezember: Gesellschaftsspiele beliebt wie eh und je

 

Spielen wir eine Runde? Das ist oft der Anfang eines langen Nachmittages oder einer lustigen Spielenacht. In der Zeit um Weihnachten herum, wenn viele Familien die Zeit intensiv(er) zusammen verbringen, wird gesungen, gefeiert und auch gespielt. In geselliger Runde in der Familie oder im Freundeskreis fördert es die Zusammengehörigkeit in einer Gemeinschaft.

 

Spiele früher und heute

Spiele sind schon seit Tausenden von Jahren vor Christi Geburt bekannt. Bei Ausgrabungen wurde das königliche Spiel Ur im heutigen Irak gefunden und gilt als das älteste Brettspiel der Welt. Oft entstanden Spiele mit einfachsten Mitteln aus der Natur mit Stöcken, Muscheln und Steinen. Das Spiel Kalaha wurde zu Beginn seiner Entstehung mit kleinen Erdmulden und Steinchen gespielt.

Viele heute noch sehr beliebten klassischen Spiele wie Mühle oder auch das Spiel der Könige Schach wurden schon im Altertum gespielt.

Bei den alten Römern waren Würfelspiele sehr beliebt. Nicht nur zum Zeitvertreib, sondern oft ging es um einen nicht unbeträchtlichen Wetteinsatz. Auch das Kartenspielen diente seit alters dazu, Geld zu gewinnen oder verlieren. Dieser Nervenkitzel ist ein wichtiger Aspekt beim Spielen, auch wenn es nicht um Geld geht, möchte doch jeder gewinnen. Generell nehmen viele Menschen an allen möglichen Arten von Gewinnspielen teil und hoffen auf das große Glück.

Gesellschaftsspiele haben im Laufe der Zeit nicht an Attraktivität verloren und erleben zur Zeit einen wahren Boom. Längst gibt es nicht mehr nur Brettspiele wie Mühle, Dame, Halma und Schach. Kluge Köpfe und begeisterte Spieler machen sich immerfort Gedanken über neue und kreative Spiele, die begeistern. Seit über einem Vierteljahrhundert wählt eine Jury das „Spiel des Jahres“ aus und hat dazu beigetragen, dass ein Paradigmawechsel im Bereich des Spiels eingetreten ist. Der Wert des Spiels ist sowohl in der Gesellschaft, in der Familie wie auch im Freundeskreis populärer geworden und viele Menschen haben das klassische Brettspiel für sich neu entdeckt.

 

Die Qual der Wahl

 

Wenn man also unschlüssig ist, hilft einem vielleicht dieses Prädikat ‚Spiel des Jahres‘ als unabhängige und gleichzeitig kompetente Orientierungshilfe.

Wer sich auf der Suche nach einem besonderen neuen Gesellschaftsspiel nicht entscheiden kann, dem sei noch der Gang in ein Spielzeug-Fachgeschäft empfohlen. Hier sind die Verkäufer bestens geschult, haben die neuesten Informationen und Trends von den Spielzeugmessen mitgebracht und können bestenfalls das Spiel auch kurz beschreiben.

 

Warum Computerspiele so beliebt sind

Einer besonderen Höhepunkt in der Beliebtheitsskala bei den Kindern, Jugendlichen und vielen Erwachsenen erfreuen sich verschiedenste Spiele am PC. Grund hierfür sind nicht nur die neuen internetfähigen Spielekonsolen, sondern das hohe Maß an Interaktionsmöglichkeiten sowie die weltweite und kostenlose Verfügbarkeit unzähliger Spiele.  Auch die Spiele-Apps für Tablets und Handy boomen gewaltig. Mit ihnen kann von unterwegs und wann immer man möchte, gedaddelt werden. Alleine oder aber auch über das Internet, mit Freunden oder unbekannten Mitspielern werden Spielrunden und Wettkämpfe austragen. Am Handy hat man die neueste Spiele-App immer dabei und kann, wenn man lange Weile hat, eine kleine Playrunde einlegen.

 

Digitale Medien zum E-Learning nutzen

 

Aber weil Spielen immer auch Spaß macht, lernt es sich mit Lernspielen am besten. Lernprogramme vermitteln die Inhalte auf sehr unterhaltsame Art und Weise. Warum diese dann nicht fürs Lernen als Motivation nutzen? Aus dem Schulalltag ist das Lernen mit digitalen Medien heute nicht mehr wegzudenken. Eltern können die Entwicklung der Online-Lernangebote nutzen, ihren Nachwuchs zu motivieren, individuell zu fördern und deren Erfahrungshorizont zu erweitern.

Gerade für den PC werden spezielle altersgerechte Lernprogramme in allen Fachbereichen vom Kindergartenalter, über die Grundschule bis hin zum Abitur angeboten. Über viele Lernplattformen erhalten die Kinder ein Feedback, so dass sie ihre Leistungen besser einordnen können und erkennen, an welchen Stellen sie noch Nachholbedarf haben. Aufgaben werden wiederholt angeboten, wenn die Eingaben falsch waren. Es gibt Bestenlisten, Punktesysteme und verschiedene Levels, die den Kindern zusätzliche Lernanreize bieten. Die Eltern werden parallel über die Lernfortschritte ihres Kindes informiert.

Auch ein reines Geschicklichkeitsspiel am Computer kann die Konzentrationsfähigkeit verbessern.

 

Die Freude am Gewinnen und das Spielen liegt den Menschen im Blut. Und wenn einem das Glück mal nicht hold ist: „Mensch ärgere dich nicht“.